🇪🇸 Cadaqués – Weiße Häuser, Dalí und die wilde Costa Brava
Ein weißes Küstendorf zwischen Bergen und Mittelmeer
Cadaqués gehört zu den schönsten Orten an der spanischen Costa Brava. Weiße Häuser schmiegen sich an die Hügel rund um eine geschützte Bucht, kleine Fischerboote liegen im klaren Wasser und dahinter beginnt die wilde Landschaft des Cap de Creus.
Durch seine etwas abgeschiedene Lage hat Cadaqués viel von seinem besonderen Charakter bewahrt. Die kurvenreiche Anfahrt über die Berge ist bereits ein Erlebnis – und sobald sich der Blick auf die weißen Häuser und das tiefblaue Mittelmeer öffnet, versteht man, warum dieser Ort Künstler und Reisende seit Jahrzehnten begeistert.
🏘️ Die weißen Gassen von Cadaqués
Am schönsten entdeckt man Cadaqués zu Fuß.
Schmale, teilweise steile Gassen führen zwischen weiß getünchten Häusern hindurch. Blaue Türen und Fensterläden, Blumen und kleine Innenhöfe sorgen für mediterrane Atmosphäre.
Immer wieder gelangt man zu kleinen Plätzen, Galerien, Geschäften und Cafés.
Hier sollte man nicht auf die Uhr schauen, sondern sich einfach treiben lassen.
⛪ Kirche Santa Maria
Über dem historischen Zentrum erhebt sich die Kirche Santa Maria de Cadaqués.
Der Weg hinauf führt durch die verwinkelten Gassen und lohnt sich allein schon wegen der Aussicht.
Von oben eröffnet sich ein wunderschöner Blick über die roten Dächer, die Bucht und das Mittelmeer.
⚓ Die Bucht von Cadaqués
Direkt vor dem Ort liegt die geschwungene Bucht.
Kleine Fischerboote und Segelyachten schaukeln auf dem Wasser, während sich entlang der Uferpromenade Restaurants und Cafés aneinanderreihen.
Ein Spaziergang am Wasser gehört unbedingt zu einem Besuch dazu.
Besonders schön ist es am frühen Morgen, wenn die Bucht noch ruhig ist.
🎨 Salvador Dalí & Portlligat
Cadaqués ist untrennbar mit Salvador Dalí verbunden.
Der berühmte Künstler verbrachte viele Jahre im nahe gelegenen Portlligat. Sein ehemaliges Wohnhaus kann heute als Museum besichtigt werden.
Das ungewöhnliche Gebäude und die Landschaft rund um Portlligat geben einen interessanten Einblick in die Welt des Künstlers.
Für Kunstliebhaber gehört dieser Ausflug zu den Höhepunkten eines Aufenthalts in Cadaqués.
🌊 Kleine Buchten statt großer Strände
Cadaqués ist kein klassischer Ferienort mit einem kilometerlangen Sandstrand.
Der Reiz liegt vielmehr in den vielen kleinen Buchten und felsigen Küstenabschnitten.
Das klare Wasser schimmert je nach Licht in unterschiedlichen Blau- und Türkistönen und lädt im Sommer zum Baden und Schnorcheln ein.
Wer ursprüngliche Küstenlandschaften liebt, wird sich hier besonders wohlfühlen.
⛰️ Naturpark Cap de Creus
Ein absolutes Muss ist das Cap de Creus.
Die felsige Landzunge bildet den östlichsten Punkt des spanischen Festlands und gehört zu den spektakulärsten Landschaften Kataloniens.
Wind und Meer haben hier bizarre Felsformationen geschaffen. Wanderwege führen durch eine karge Landschaft mit fantastischen Ausblicken auf das Mittelmeer.
Diese wilde Natur bildet einen faszinierenden Gegensatz zum romantischen Cadaqués.
🥾 Wandern entlang der Küste
Rund um Cadaqués gibt es wunderschöne Wege entlang der Küste.
Besonders reizvoll sind Abschnitte der traditionellen katalanischen Küstenwege, der Camins de Ronda.
Sie führen über Felsen, durch mediterrane Vegetation und immer wieder zu versteckten Buchten.
Badesachen sollte man dabei unbedingt mitnehmen.
🍽️ Mediterrane Küche
Nach einem langen Spaziergang wartet die katalanische Küche.
Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Reisgerichte und Tapas passen hervorragend zu einem Urlaub am Mittelmeer.
Besonders schön sitzt man in einem Restaurant an der Uferpromenade mit Blick auf die Bucht und die Fischerboote.
🌅 Cadaqués am Abend
Wenn die Tagesgäste langsam verschwinden, wird es besonders stimmungsvoll.
Das Licht wird weicher, die weißen Häuser nehmen warme Farbtöne an und auf dem Wasser spiegeln sich die Lichter der Restaurants.
Jetzt lohnt sich noch einmal ein Spaziergang entlang der Bucht.
❤️ Unser Reisetipp
Kommt möglichst früh nach Cadaqués und nehmt euch einen ganzen Tag Zeit.
Beginnt mit einem Spaziergang durch die Altstadt und hinauf zur Kirche Santa Maria. Danach geht es entlang der Bucht Richtung Portlligat.
Wer genügend Zeit hat, verbindet den Besuch anschließend mit dem Cap de Creus.
Am Abend zurück nach Cadaqués und direkt ans Wasser.
Wenn die Sonne langsam tiefer steht, die weißen Häuser leuchten und die kleinen Boote in der Bucht schaukeln, zeigt sich Cadaqués von seiner schönsten Seite.
🇪🇸 Unser Fazit
Cadaqués ist kein gewöhnlicher Badeort.
Gerade die Mischung aus weißen Häusern, kleinen Buchten, Kunst, Bergen und der wilden Landschaft des Cap de Creus macht den Ort außergewöhnlich.
Cadaqués verbindet mediterrane Romantik, Salvador Dalí und eine der schönsten Landschaften der Costa Brava – ein perfekter Auftakt für unsere große Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🇪🇸 Roses – Große Bucht, Strände und Natur an der Costa Brava
Badeurlaub in einer der schönsten Buchten Kataloniens
Roses liegt im Norden der Costa Brava an einer weit geschwungenen Bucht des Mittelmeers. Lange Sandstrände, eine schöne Promenade, ein großer Yachthafen und die Berge im Hintergrund machen den Ferienort zu einem abwechslungsreichen Reiseziel.
Im Gegensatz zu den kleinen felsigen Buchten, für die die Costa Brava berühmt ist, bietet Roses auch viel Platz für einen klassischen Strandurlaub.
Gleichzeitig beginnt direkt vor der Haustür eine der schönsten Naturlandschaften Kataloniens.
🏖️ Die große Bucht von Roses
Das Wahrzeichen des Ortes ist die weit geschwungene Bucht von Roses.
Der Blick entlang der Küste ist beeindruckend: heller Sand, blaues Mittelmeer, Palmen und dahinter die grünen Ausläufer der Pyrenäen.
Besonders Familien schätzen die langen Strände und den einfachen Zugang zum Meer.
🌊 Strandurlaub am Mittelmeer
Roses besitzt mehrere Strände.
Direkt am Zentrum befinden sich lange, gut erreichbare Sandstrände. Weiter außerhalb entdeckt man kleinere Buchten und felsigere Küstenabschnitte.
Dadurch kann man jeden Urlaubstag etwas anders gestalten – einmal bequem am großen Strand, am nächsten Tag in einer ruhigeren Bucht.
🌴 Die Strandpromenade
Entlang der Bucht verläuft eine lange Promenade.
Hier lässt es sich wunderbar spazieren oder Fahrrad fahren. Palmen, Restaurants und Cafés begleiten den Weg, während das Mittelmeer fast immer in Sichtweite bleibt.
Besonders am Abend ist die Promenade ein beliebter Treffpunkt.
⚓ Yachthafen & Fischerhafen
Roses besitzt einen großen Hafen mit Yachten, Segelbooten und Fischerbooten.
Die Fischerei spielt in der Region bis heute eine wichtige Rolle.
Wer früh am Morgen unterwegs ist, erlebt am Hafen noch etwas von der traditionellen maritimen Seite der Stadt.
Von Roses starten außerdem zahlreiche Bootsausflüge entlang der Costa Brava.
🏰 Die Ciutadella de Roses
Direkt am Ortseingang liegt eine der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten: die Ciutadella de Roses.
Innerhalb der mächtigen Festungsmauern befinden sich Spuren verschiedener Epochen.
Die Geschichte des Gebietes reicht bis in die Antike zurück. Bei einem Rundgang entdeckt man archäologische Überreste und erfährt viel über die Entwicklung des Ortes.
⛰️ Naturpark Cap de Creus
Östlich von Roses beginnt der Naturpark Cap de Creus, den wir bereits bei Cadaqués kennengelernt haben.
Hier wird die Küste deutlich wilder.
Felsen, kleine Buchten und mediterrane Vegetation bestimmen die Landschaft. Wanderwege und Aussichtspunkte bieten fantastische Blicke über das Mittelmeer.
🏞️ Cala Montjoi
Eine der bekannten Buchten in der Umgebung ist die Cala Montjoi.
Sie liegt eingebettet zwischen den Hügeln des Cap de Creus und bietet eine ganz andere Atmosphäre als der große Stadtstrand von Roses.
Schon die Fahrt durch die Landschaft ist ein Erlebnis.
🚤 Die Costa Brava vom Wasser entdecken
Eine Bootstour gehört zu den schönsten Möglichkeiten, die Umgebung von Roses kennenzulernen.
Vom Meer aus sieht man die zerklüftete Felsküste, versteckte Buchten und die Berge des Cap de Creus besonders gut.
Je nach Angebot führen Fahrten beispielsweise Richtung Cadaqués oder entlang der Küste des Naturparks.
🍽️ Fisch & katalanische Küche
Als Küstenort ist Roses natürlich ein guter Platz für frischen Fisch und Meeresfrüchte.
Auch Reisgerichte, Tapas und andere katalanische Spezialitäten findet man in zahlreichen Restaurants.
Besonders schön ist ein Abendessen in Hafennähe oder an der Promenade mit Blick auf die Bucht.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag mit einem Spaziergang entlang der Promenade und besucht anschließend die Ciutadella.
Danach geht es an den Strand oder hinaus zu einer der kleineren Buchten.
Am Abend zurück an die große Bucht von Roses.
Wenn die Sonne tiefer steht, die Berge langsam im warmen Licht liegen und Segelboote über das ruhige Mittelmeer fahren, zeigt sich Roses von seiner schönsten Seite.
Roses verbindet lange Sandstrände, eine wunderschöne Mittelmeerbucht, Geschichte und die wilde Landschaft des Cap de Creus – ein perfekter Urlaubsort im Norden der Costa Brava.
🇪🇸 L’Estartit & Medes-Inseln – Strandurlaub und Unterwasserparadies an der Costa Brava
Zwischen langem Sandstrand und geschützter Inselwelt
L’Estartit liegt an der Costa Brava in Katalonien und verbindet einen langen Sandstrand, einen lebhaften Hafen und eine beeindruckende Naturkulisse.
Direkt vor der Küste liegen die markanten Medes-Inseln, die zu den bekanntesten Naturattraktionen dieser Region gehören. Die geschützte Unterwasserwelt macht L’Estartit besonders bei Tauchern und Schnorchlern beliebt.
Doch auch für Familien, Badeurlauber, Wanderer und Freunde von Bootsausflügen ist der Ort ein wunderschönes Reiseziel.
🏖️ Der lange Strand von L’Estartit
Der breite Sandstrand zieht sich kilometerweit entlang der Küste.
Von hier hat man einen fantastischen Blick auf die Medes-Inseln. Der Strand bietet viel Platz und ist hervorragend für einen entspannten Badetag geeignet.
Hinter dem Strand beginnt eine flache Landschaft, während sich nördlich des Ortes die felsigen Ausläufer des Montgrí-Massivs erheben.
🏝️ Die Medes-Inseln
Nur etwa einen Kilometer vor der Küste liegt die kleine Inselgruppe der Illes Medes.
Die felsigen Inseln sind unbewohnt und stehen gemeinsam mit dem umliegenden Meeresgebiet unter besonderem Schutz.
Über Wasser wirken sie bereits beeindruckend – doch ihre eigentliche Besonderheit befindet sich unter der Meeresoberfläche.
🐠 Eine faszinierende Unterwasserwelt
Rund um die Medes-Inseln findet man eine außergewöhnlich vielfältige Unterwasserwelt.
Fische, Felsformationen, Höhlen und verschiedene Meereslebewesen machen das Gebiet zu einem bekannten Ziel für Taucher.
Auch Schnorchler können das klare Mittelmeer genießen.
Der Schutz des Gebietes hat wesentlich dazu beigetragen, die maritime Natur rund um die Inseln zu erhalten.
🤿 Tauchen an der Costa Brava
L’Estartit gehört zu den bekanntesten Tauchorten der Costa Brava.
Im Ort befinden sich verschiedene Tauchschulen und Anbieter, die Ausfahrten in die Umgebung der Medes-Inseln organisieren.
Sowohl erfahrene Taucher als auch Anfänger finden entsprechende Möglichkeiten.
Wer noch nie getaucht ist, kann die Unterwasserwelt alternativ bei einer Schnorcheltour entdecken.
🚤 Bootsausflug zu den Medes-Inseln
Auch ohne Tauchausrüstung kann man den Inseln sehr nahekommen.
Vom Hafen starten Ausflugsboote zu Fahrten rund um die Medes-Inseln und entlang der felsigen Küste.
Besonders interessant sind Touren mit Glasbodenbooten, bei denen man teilweise einen Blick unter die Wasseroberfläche werfen kann.
Vom Schiff aus wirken die steilen Felsen der Inseln noch eindrucksvoller.
⚓ Der Hafen von L’Estartit
Der Hafen gehört zum Mittelpunkt des Ortes.
Segelboote, Yachten, Fischerboote und Ausflugsschiffe sorgen für eine lebhafte maritime Atmosphäre.
Entlang des Hafens kann man gemütlich spazieren und anschließend in einem der Restaurants oder Cafés eine Pause machen.
⛰️ Naturpark Montgrí
Hinter L’Estartit erhebt sich das Montgrí-Massiv.
Gemeinsam mit den Medes-Inseln und den umliegenden Landschaften gehört es zu einem geschützten Naturpark.
Wanderwege führen durch eine raue mediterrane Landschaft und zu Aussichtspunkten mit fantastischen Blicken über die Küste.
Von oben erkennt man besonders schön den Kontrast zwischen Bergen, Strand und Meer.
🚲 Mit dem Fahrrad ins Hinterland
Die flacheren Gebiete südlich und westlich von L’Estartit eignen sich auch gut für Fahrradtouren.
Abseits der Küste entdeckt man Felder, kleine Wege und katalanische Landschaften.
So lässt sich ein Strandurlaub wunderbar mit etwas Bewegung verbinden.
🍽️ Fisch, Tapas & katalanische Küche
Nach einem Tag auf dem Meer gehört ein gemütliches Abendessen dazu.
Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Tapas und katalanische Spezialitäten findet man in zahlreichen Restaurants.
Besonders schön ist ein Platz in Hafennähe, während die letzten Ausflugsboote zurückkehren.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag früh mit einem Spaziergang am langen Strand.
Danach geht es zum Hafen und mit einem Ausflugsboot hinaus zu den Medes-Inseln.
Wer gerne schnorchelt oder taucht, sollte dafür unbedingt zusätzliche Zeit einplanen.
Am Abend zurück an den Strand.
Wenn das Licht langsam wärmer wird und die Silhouetten der Medes-Inseln vor dem blauen Mittelmeer liegen, bietet sich eines der schönsten Fotomotive von L’Estartit.
L’Estartit verbindet kilometerlangen Sandstrand, katalanische Küstenlandschaft und eine außergewöhnliche Insel- und Unterwasserwelt – ein echtes Naturhighlight unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🇪🇸 Tossa de Mar – Mittelalterliche Altstadt und Traumbuchten an der Costa Brava
Wo eine mittelalterliche Festung über dem Mittelmeer thront
Tossa de Mar gehört zu den schönsten und bekanntesten Küstenorten der Costa Brava. Das Wahrzeichen ist die historische Vila Vella, deren mächtige Stadtmauern und Türme direkt über dem Mittelmeer stehen.
Unterhalb der Festung liegt der große Stadtstrand, während rund um Tossa bewaldete Hügel, Felsen und versteckte Buchten auf Besucher warten.
Diese Kombination aus Strand, Geschichte und mediterraner Landschaft macht Tossa de Mar zu einem besonderen Reiseziel.
🏰 Vila Vella – das Wahrzeichen
Die befestigte Altstadt Vila Vella ist das Herz von Tossa de Mar.
Mittelalterliche Mauern und mehrere Türme umgeben den historischen Bereich auf einem Felsvorsprung über dem Meer.
Schon vom Strand aus bietet die Anlage ein fantastisches Fotomotiv.
Durch alte Tore gelangt man hinein und kann anschließend durch enge Gassen bergauf spazieren.
🚶 Durch die historische Altstadt
Innerhalb der Mauern entdeckt man kleine Steinhäuser, verwinkelte Wege und wunderschöne Aussichtspunkte.
Je höher man steigt, desto beeindruckender wird der Blick über die Bucht von Tossa de Mar.
Dabei sollte man sich ruhig Zeit nehmen und immer wieder stehen bleiben.
Fast hinter jeder Kurve öffnet sich ein neuer Blick auf das Mittelmeer.
🌊 Aussicht vom Cap de Tossa
Oben auf dem Felsen erreicht man den Bereich des Cap de Tossa.
Von hier blickt man weit über die Costa Brava und hinunter auf den Strand und die Altstadt.
Besonders am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist die Aussicht wunderschön.
🏖️ Platja Gran
Direkt vor der historischen Stadt liegt die Platja Gran, der große Hauptstrand von Tossa de Mar.
Das Besondere ist die Kulisse: Während man am Strand liegt oder im Mittelmeer schwimmt, blickt man direkt auf die mittelalterlichen Mauern der Vila Vella.
Eine solche Verbindung von Badeurlaub und Geschichte findet man nur selten.
🌴 Platja d’Es Codolar
Auf der anderen Seite der Festung liegt die kleinere Platja d’Es Codolar.
Die von Felsen eingerahmte Bucht besitzt eine deutlich intimere Atmosphäre als der große Stadtstrand.
Vom historischen Zentrum ist sie schnell zu Fuß erreichbar.
🥾 Camí de Ronda
Wie an vielen Orten der Costa Brava führt auch rund um Tossa de Mar ein Teil des berühmten Camí de Ronda entlang der Küste.
Die Wege führen über Felsen und durch mediterrane Vegetation.
Unterwegs eröffnen sich fantastische Ausblicke auf kleine Buchten und das tiefblaue Meer.
Gute Schuhe sind für längere Abschnitte empfehlenswert.
🚤 Die Küste vom Wasser entdecken
Auch eine Bootsfahrt lohnt sich.
Vom Meer aus erkennt man besonders schön, wie steil die bewaldeten Hügel teilweise bis an die Küste reichen.
Zwischen den Felsen verstecken sich kleine Buchten, die vom Land aus nicht immer leicht erreichbar sind.
🎬 Ava Gardner & Tossa de Mar
Tossa de Mar besitzt auch ein Stück Filmgeschichte.
1950 fanden hier Dreharbeiten zum Film „Pandora and the Flying Dutchman“ mit Ava Gardner statt.
Eine Statue der Schauspielerin erinnert heute innerhalb der Vila Vella an diese Verbindung.
🍽️ Katalanische Küche
Nach einem Tag zwischen Altstadt und Strand sollte man die katalanische Küche genießen.
Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Tapas und Reisgerichte findet man in zahlreichen Restaurants.
Besonders schön ist ein Abendessen mit Blick Richtung Festung oder Mittelmeer.
🌅 Unser Reisetipp
Kommt früh am Morgen an den Strand und genießt zunächst den Blick auf die Vila Vella.
Danach geht es durch das historische Stadttor und hinauf durch die alten Gassen.
Am Nachmittag könnt ihr an einer der Buchten baden oder einen Abschnitt des Camí de Ronda laufen.
Und am Abend unbedingt noch einmal zurück ans Wasser.
Wenn die Sonne tiefer steht und die alten Mauern und Türme über dem Meer im warmen Licht leuchten, zeigt sich Tossa de Mar von seiner schönsten Seite.
Tossa de Mar verbindet eine einzigartige mittelalterliche Altstadt mit Stränden, Felsküste und türkisblauem Mittelmeer – und gehört für uns zu den absoluten Höhepunkten der Costa Brava.
🇪🇸 Lloret de Mar – Strände, Buchten und mediterrane Gärten an der Costa Brava
Viel mehr als nur Nachtleben
Lloret de Mar gehört zu den bekanntesten Urlaubsorten an der spanischen Costa Brava. Viele verbinden Lloret zunächst mit Bars, Clubs und einem lebhaften Nachtleben – doch der Küstenort hat deutlich mehr zu bieten.
Traumhafte Buchten, felsige Küstenwege, historische Gebäude und die wunderschönen Gärten von Santa Clotilde zeigen eine ganz andere Seite von Lloret de Mar.
Wer den Ort abseits der größten Partymeilen erkundet, entdeckt einige der schönsten Küstenlandschaften der Region.
🏖️ Platja de Lloret
Der große Hauptstrand liegt direkt vor dem Zentrum.
Der breite Strand zieht sich entlang der Bucht und bietet einen herrlichen Blick auf das Mittelmeer. Restaurants, Cafés und Geschäfte sind nur wenige Schritte entfernt.
Im Sommer herrscht hier lebhaftes Urlaubsleben.
🌊 Fenals – die ruhigere Alternative
Nur ein Stück weiter westlich liegt die Platja de Fenals.
Die von grünen Hügeln eingerahmte Bucht wirkt etwas ruhiger als der Hauptstrand.
Das klare Wasser und die felsigen Küstenabschnitte machen Fenals zu einem besonders schönen Platz für einen entspannten Badetag.
🌺 Jardins de Santa Clotilde
Einer der schönsten Orte Llorets sind die Gärten von Santa Clotilde.
Die terrassenförmig angelegte Gartenanlage liegt hoch über dem Mittelmeer.
Treppen, Skulpturen, Zypressen, Blumen und kleine Aussichtspunkte führen immer wieder zu fantastischen Blicken über die Costa Brava.
Wer nur Strand und Nachtleben mit Lloret verbindet, wird hier überrascht sein.
🏝️ Cala Boadella
Unterhalb der Gärten liegt die wunderschöne Cala Boadella.
Die kleinere Bucht wird von Felsen und mediterraner Vegetation eingerahmt.
Das türkisfarbene Wasser und die grüne Umgebung vermitteln echtes Costa-Brava-Gefühl.
🥾 Camí de Ronda
Auch rund um Lloret führen Abschnitte des berühmten Camí de Ronda entlang der Küste.
Der historische Küstenweg verläuft über Felsen, Treppen und Aussichtspunkte.
Unterwegs entdeckt man kleine Buchten und fantastische Panoramen über das Mittelmeer.
Gute Schuhe sind für längere Abschnitte empfehlenswert.
🏰 Castell d’en Plaja
Am Rand der Bucht steht auf einem Felsen das markante Castell d’en Plaja.
Das burgähnliche Gebäude ist eines der bekanntesten Fotomotive von Lloret de Mar.
Besonders vom Küstenweg aus bildet es zusammen mit den Felsen und dem blauen Mittelmeer eine wunderschöne Kulisse.
⛪ Kirche Sant Romà
Auch im Zentrum gibt es Sehenswertes.
Die farbenfrohe Kirche Sant Romà fällt mit ihrer ungewöhnlichen Architektur sofort ins Auge.
Sie erinnert daran, dass Lloret lange vor dem modernen Tourismus bereits eine eigene Geschichte und Tradition besaß.
🎉 Das bekannte Nachtleben
Natürlich gehört auch das Nachtleben zu Lloret de Mar.
Bars, Diskotheken und Clubs ziehen besonders während der Sommersaison viele jüngere Urlauber an.
Wer feiern möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten.
Wer dagegen Ruhe sucht, sollte eine Unterkunft etwas außerhalb des lebhaftesten Zentrums wählen.
🚤 Costa Brava vom Meer aus
Bootsausflüge bieten eine weitere Möglichkeit, die Küste zu entdecken.
Vom Wasser aus erkennt man besonders schön, wie zerklüftet die Costa Brava ist.
Felsen, bewaldete Hügel und kleine Buchten wechseln sich immer wieder ab.
🍽️ Katalonien genießen
Zwischen den vielen internationalen Restaurants lohnt es sich, gezielt nach katalanischer Küche zu suchen.
Tapas, Fisch, Meeresfrüchte und Reisgerichte passen perfekt zu einem Urlaub am Mittelmeer.
Besonders schön ist ein Abendessen etwas abseits der größten Partybereiche.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag früh an der Platja de Fenals und geht anschließend zu den Gärten von Santa Clotilde.
Danach hinunter zur Cala Boadella und am Nachmittag ein Stück über den Camí de Ronda.
Am Abend könnt ihr selbst entscheiden:
gemütlich bei Tapas und einem Glas Wein sitzen – oder mitten hinein ins berühmte Nachtleben von Lloret.
Lloret de Mar verbindet lange Strände, versteckte Buchten, wunderschöne Gärten und lebhaftes Urlaubsleben – und ist damit wesentlich vielseitiger, als sein Party-Ruf vermuten lässt.
🇪🇸 Barcelona – Gaudí, Altstadt und Mittelmeer
Weltstadt zwischen Kultur und Strand
Barcelona ist eine der faszinierendsten Städte Europas. Die katalanische Metropole verbindet außergewöhnliche Architektur, historische Viertel, mediterranes Lebensgefühl und kilometerlange Strände direkt am Mittelmeer.
Kaum eine andere Stadt ermöglicht es so einfach, morgens weltberühmte Sehenswürdigkeiten zu besuchen und wenige Stunden später am Strand zu liegen.
Für unsere Reise entlang der spanischen Festlandküste ist Barcelona deshalb ein absolutes Highlight.
⛪ Sagrada Família – Barcelonas Wahrzeichen
Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist die Sagrada Família.
Die monumentale Basilika wurde vom katalanischen Architekten Antoni Gaudí geprägt und wird seit 1882 errichtet.
Schon von außen beeindrucken die gewaltigen Türme und die detailreichen Fassaden. Im Inneren sorgen hohe Säulen und farbige Glasfenster für eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Für einen Barcelona-Besuch gehört die Sagrada Família unbedingt dazu.
🎨 Park Güell
Ein weiteres Meisterwerk Gaudís ist der Park Güell.
Geschwungene Formen, farbenfrohe Mosaike und ungewöhnliche Gebäude machen den Park unverwechselbar.
Von den höher gelegenen Bereichen bietet sich außerdem ein fantastischer Blick über Barcelona bis zum Mittelmeer.
Die berühmte Mosaikterrasse gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt.
🏠 Casa Batlló & Casa Milà
Auch mitten im Zentrum begegnet man Gaudí.
Am Passeig de Gràcia stehen mit der Casa Batlló und der Casa Milà – La Pedrera zwei weitere außergewöhnliche Gebäude.
Ihre geschwungenen Fassaden zeigen eindrucksvoll, warum Gaudís Architektur bis heute Besucher aus aller Welt begeistert.
🏘️ Das Gotische Viertel
Eine völlig andere Atmosphäre erwartet Besucher im Barri Gòtic, dem Gotischen Viertel.
Enge Gassen, historische Häuser, kleine Plätze und die mächtige Kathedrale von Barcelona laden zu einem langen Spaziergang ein.
Hier sollte man ruhig einmal den Stadtplan wegstecken und sich einfach durch die Gassen treiben lassen.
🌴 La Rambla
Die berühmte La Rambla führt vom Bereich der Plaça de Catalunya hinunter Richtung Hafen.
Restaurants, Geschäfte und Marktstände sorgen für lebhaftes Treiben.
Direkt an der Rambla liegt auch die berühmte Markthalle La Boqueria, in der Obst, Gemüse, Fisch, Schinken und viele weitere Spezialitäten angeboten werden.
⚓ Port Vell
Am Ende der Rambla erreicht man den alten Hafen Port Vell.
Palmen, Yachten und breite Spazierwege schaffen sofort mediterrane Urlaubsstimmung.
Von hier kann man wunderbar weiter Richtung Barceloneta laufen.
🏖️ Barceloneta – Strand mitten in der Großstadt
Barcelona besitzt etwas, das viele andere europäische Metropolen nicht bieten können: einen großen Strand direkt vor der Haustür.
Der Bereich rund um Barceloneta gehört zu den beliebtesten Küstenabschnitten.
Hier kann man nach einer langen Stadtbesichtigung die Schuhe ausziehen und direkt am Mittelmeer entlanglaufen.
Restaurants und Strandlokale sorgen für echtes Urlaubsgefühl.
🚡 Montjuïc
Der Stadtberg Montjuïc bietet eine weitere Seite Barcelonas.
Gärten, Museen, Sportstätten und Aussichtspunkte verteilen sich über den Hügel.
Von verschiedenen Stellen hat man einen großartigen Blick über Hafen und Stadt.
Auch das Olympiagelände der Sommerspiele von 1992 befindet sich hier.
⚽ Barcelona & Fußball
Für Fußballfreunde gehört natürlich auch der FC Barcelona zur Stadt.
Der Verein ist weltweit bekannt und ein wichtiger Teil der Identität Barcelonas.
Für viele Fußballfans gehört ein Besuch rund um das Stadion oder des Vereinsmuseums deshalb fest zum Reiseprogramm.
🥘 Tapas & katalanische Küche
Barcelona ist auch kulinarisch ein Erlebnis.
Tapas, Fisch, Meeresfrüchte, Reisgerichte, Schinken und katalanische Spezialitäten findet man überall in der Stadt.
Besonders schön ist es, abends in einer kleinen Seitenstraße abseits der größten Touristenwege zu sitzen.
Dazu ein Glas Wein – und Barcelona fühlt sich sofort noch ein bisschen mediterraner an.
🌅 Unser Reisetipp
Für Barcelona sollte man möglichst mehrere Tage einplanen.
Beginnt einen Tag früh an der Sagrada Família und besucht anschließend den Park Güell.
Danach geht es durch das Gotische Viertel und über die Rambla hinunter zum Hafen.
Am späten Nachmittag weiter nach Barceloneta.
Schuhe aus und direkt am Mittelmeer entlanglaufen.
Wenn am Abend die Sonne über der Stadt tiefer steht und hinter einem eine der spannendsten Metropolen Europas liegt, während vor einem das Mittelmeer glitzert, versteht man den besonderen Reiz Barcelonas.
Barcelona verbindet Gaudís fantastische Architektur, jahrhundertealte Geschichte, katalanisches Lebensgefühl und Strandurlaub – und gehört zu den absoluten Höhepunkten unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🇪🇸 Sitges – Strände, Altstadt und mediterranes Flair vor den Toren Barcelonas
Weiße Häuser, Palmen und Mittelmeer
Sitges liegt südwestlich von Barcelona direkt am Mittelmeer und gehört zu den charmantesten Küstenorten Kataloniens. Die Stadt verbindet schöne Sandstrände mit einer historischen Altstadt, einer langen Palmenpromenade und einer lebendigen Kunst- und Kulturszene.
Das markante Wahrzeichen ist die Kirche Sant Bartomeu i Santa Tecla, die auf einem kleinen Felsvorsprung unmittelbar über dem Meer steht.
Gerade diese Kulisse macht Sitges zu einem der schönsten Stopps auf unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
⛪ Sant Bartomeu i Santa Tecla
Schon von der Strandpromenade sieht man die Kirche über dem Mittelmeer.
Über eine breite Treppe gelangt man hinauf zum historischen Zentrum. Von hier bietet sich ein wunderschöner Blick über die Strände und die Küste.
Besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht wärmer wird, gehört dieser Platz zu den schönsten Fotomotiven von Sitges.
🏘️ Die historische Altstadt
Hinter der Kirche beginnt ein Labyrinth aus kleinen Gassen.
Weiße Fassaden, Balkone, Blumen und alte Steinhäuser sorgen für mediterranes Flair.
Kleine Galerien, Geschäfte und Cafés laden dazu ein, sich ohne festen Plan durch die Altstadt treiben zu lassen.
Sitges besitzt dabei trotz seiner Nähe zu Barcelona einen ganz eigenen Charakter.
🏖️ Die Strände von Sitges
Entlang der Stadt befinden sich zahlreiche Strandabschnitte.
Einige liegen direkt vor der Promenade und sind bequem vom Zentrum aus erreichbar. Andere sind etwas ruhiger und bieten eine entspanntere Atmosphäre.
Dadurch eignet sich Sitges sowohl für einen Tagesausflug als auch für einen längeren Badeurlaub.
🌴 Die Strandpromenade
Die lange Promenade gehört zu den schönsten Bereichen der Stadt.
Palmen säumen den Weg, während auf der einen Seite elegante Häuser und Hotels stehen und auf der anderen das Mittelmeer liegt.
Morgens trifft man hier Spaziergänger und Jogger, abends wird die Promenade zum beliebten Treffpunkt.
Ein langer Spaziergang gehört für uns unbedingt zu einem Aufenthalt in Sitges.
🎨 Kunst & Kultur
Sitges besitzt eine lange Verbindung zur Kunst.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Treffpunkt katalanischer Künstler.
Besonders eng verbunden ist Sitges mit dem Maler und Schriftsteller Santiago Rusiñol.
Sein ehemaliges Wohn- und Atelierhaus, das Museu del Cau Ferrat, gehört heute zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
🎭 Feste & Lebensfreude
Sitges ist außerdem für seine Veranstaltungen bekannt.
Der Karneval gehört zu den größten Festen des Jahres, und auch das internationale Filmfestival zieht regelmäßig Besucher an.
Die offene, internationale Atmosphäre prägt die Stadt bis heute.
⚓ Hafen & Küste
Etwas außerhalb des historischen Zentrums befinden sich Hafenbereiche mit Segelbooten und Yachten.
Von hier aus lässt sich die Küste auch vom Wasser entdecken.
Eine Bootsfahrt bietet einen schönen Blick zurück auf Sitges und die dahinterliegenden Berge.
⛰️ Naturpark Garraf
Direkt hinter Sitges beginnt die Landschaft des Garraf.
Karge Kalksteinberge, mediterrane Vegetation und kleine Straßen bilden einen starken Kontrast zum lebhaften Küstenort.
Wer etwas länger bleibt, kann einen Strandtag deshalb wunderbar mit einem Ausflug ins Hinterland verbinden.
🚆 Ausflug von Barcelona
Sitges eignet sich hervorragend als Ausflugsziel von Barcelona.
Beide Orte sind per Bahn miteinander verbunden, sodass man morgens die Großstadt verlassen und kurze Zeit später am Mittelmeer entlangspazieren kann.
Wer mehrere Tage in Barcelona verbringt, bekommt mit Sitges eine schöne Ergänzung zum Stadtprogramm.
🍽️ Mediterran genießen
In den Gassen und entlang der Promenade findet man zahlreiche Restaurants.
Tapas, Fisch, Meeresfrüchte und katalanische Reisgerichte passen perfekt zur Lage am Mittelmeer.
Besonders schön ist es, den Abend auf einer Terrasse zu verbringen und anschließend noch einmal an der beleuchteten Promenade entlangzulaufen.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag mit einem Spaziergang durch die Altstadt und besucht die Kirche Sant Bartomeu i Santa Tecla.
Danach geht es an den Strand.
Am späten Nachmittag lauft ihr die Palmenpromenade entlang und kehrt anschließend zur Kirche zurück.
Wenn die Sonne tiefer steht, die weißen Häuser warm leuchten und sich das Abendlicht auf dem Mittelmeer spiegelt, erlebt man Sitges von seiner schönsten Seite.
Sitges verbindet historische Gassen, mediterrane Lebensfreude und wunderschöne Strände – und ist eine perfekte Mischung aus Kultur und Badeurlaub an der katalanischen Küste.
🇪🇸 Tarragona – Römische Geschichte und Mittelmeer an der Costa Daurada
Wo die Römer auf das Mittelmeer treffen
Tarragona ist eine der geschichtsträchtigsten Küstenstädte Spaniens. Rund 100 Kilometer südwestlich von Barcelona gelegen, verbindet die Stadt eindrucksvolle römische Bauwerke, eine verwinkelte Altstadt und schöne Strände am Mittelmeer.
Schon in der Antike war das damalige Tarraco eine bedeutende römische Stadt. Noch heute begegnet man überall den Spuren dieser Vergangenheit.
Gerade die Kombination aus Geschichte, Altstadt und Badeurlaub macht Tarragona zu einem besonderen Ziel unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🏛️ Das römische Amphitheater
Das berühmteste Fotomotiv Tarragonas ist das römische Amphitheater.
Es wurde direkt oberhalb des Mittelmeers errichtet und bot einst Tausenden Zuschauern Platz.
Heute kann man zwischen den Überresten der Anlage spazieren und gleichzeitig auf das blaue Meer blicken.
Diese Lage macht das Amphitheater zu einer der außergewöhnlichsten römischen Sehenswürdigkeiten Spaniens.
🏺 Tarraco – das römische Erbe
Tarragona war unter dem Namen Tarraco eine der bedeutendsten Städte der römischen Iberischen Halbinsel.
Bis heute sind zahlreiche Überreste erhalten.
Mauern, Gewölbe, Teile des ehemaligen Forums und weitere archäologische Anlagen erzählen von einer Zeit, in der Tarragona ein wichtiges politisches und wirtschaftliches Zentrum war.
Das archäologische Ensemble von Tarraco gehört zum UNESCO-Welterbe.
🏘️ Die Altstadt
Oberhalb des Amphitheaters beginnt die historische Altstadt.
Enge Gassen, alte Steinhäuser, kleine Plätze und gemütliche Restaurants laden zum Bummeln ein.
Hier lohnt es sich, einfach ohne festen Plan loszugehen.
Zwischen mittelalterlichen Gebäuden tauchen immer wieder Überreste der römischen Vergangenheit auf.
⛪ Die Kathedrale von Tarragona
Über der Altstadt erhebt sich die mächtige Kathedrale Santa Tecla.
Sie wurde an einer Stelle errichtet, die bereits in römischer Zeit eine besondere Bedeutung besaß.
Der große Vorplatz und die historischen Gassen rund um die Kathedrale gehören zu den schönsten Bereichen Tarragonas.
Auch ein Blick ins Innere lohnt sich.
🌊 Balcó del Mediterrani
Einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Stadt ist der Balcó del Mediterrani, der Balkon des Mittelmeers.
Von hier blickt man über die Küste, den Strand und das tiefblaue Meer.
Der Aussichtspunkt liegt am Ende der Rambla Nova und ist besonders am späten Nachmittag ein beliebter Treffpunkt.
🚶 Rambla Nova
Die Rambla Nova ist eine der wichtigsten Flaniermeilen Tarragonas.
Geschäfte, Cafés und Restaurants säumen die breite Straße.
Von hier kann man gemütlich Richtung Mittelmeer laufen und anschließend weiter durch die historische Altstadt ziehen.
🏖️ Strände von Tarragona
Tarragona ist nicht nur ein Ziel für Geschichtsfreunde.
Direkt an der Stadt und entlang der Umgebung befinden sich mehrere schöne Sandstrände.
Damit lässt sich ein Vormittag zwischen römischen Ruinen problemlos mit einem Nachmittag am Mittelmeer verbinden.
Genau diese Mischung gefällt uns besonders gut.
🌉 Pont del Diable
Etwas außerhalb der Innenstadt wartet ein weiteres beeindruckendes Zeugnis der Römerzeit.
Der Pont del Diable, auch Aquädukt von Les Ferreres genannt, wurde einst zur Wasserversorgung Tarracos genutzt.
Das Bauwerk mit seinen übereinanderliegenden Steinbögen ist erstaunlich gut erhalten und lohnt einen Ausflug.
⚓ Hafen & Fischerviertel Serrallo
Wer die maritime Seite Tarragonas kennenlernen möchte, sollte das alte Fischerviertel El Serrallo besuchen.
Hier liegen Fischerboote im Hafen, und Restaurants servieren Fisch und Meeresfrüchte.
Gerade am Abend besitzt das Viertel eine schöne Atmosphäre.
🍤 Tarragona genießen
Die Küche der Region ist stark vom Mittelmeer geprägt.
Fisch, Garnelen, Muscheln und Reisgerichte stehen häufig auf der Speisekarte.
Dazu kommen katalanische Spezialitäten und natürlich Tapas.
Ein Abendessen in Serrallo ist ein wunderbarer Abschluss eines langen Besichtigungstages.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt morgens in der Altstadt bei der Kathedrale und geht anschließend hinunter zum römischen Amphitheater.
Danach folgt ein Spaziergang über die Rambla Nova bis zum Balcó del Mediterrani.
Am Nachmittag könnt ihr noch einige Stunden am Strand verbringen.
Und zum Abend geht es nach El Serrallo.
Wenn das warme Licht auf die alten Mauern fällt und dahinter das Mittelmeer glitzert, wird besonders deutlich, was Tarragona so außergewöhnlich macht:
Hier liegen mehr als 2.000 Jahre Geschichte und mediterranes Urlaubsgefühl direkt nebeneinander.
🇪🇸 Unser Fazit
Tarragona ist eine faszinierende Mischung aus antiker Geschichte und modernem Leben am Meer.
Römische Ruinen, mittelalterliche Gassen, Kathedrale, Strände und mediterrane Küche machen Tarragona zu einem der kulturellen Höhepunkte unserer Reise entlang Spaniens Festlandküste.
🇪🇸 Peñíscola – Templerburg, weiße Altstadt und Mittelmeer
Eine Festungsstadt direkt im Meer
Peñíscola gehört zu den eindrucksvollsten Küstenorten an Spaniens Mittelmeerküste. Die historische Altstadt liegt auf einem mächtigen Felsen, der weit ins Meer hineinragt. Ganz oben thront die berühmte Burg, während sich darunter weiße Häuser und schmale Gassen bis zum Wasser hinunterziehen.
Direkt daneben beginnt ein langer Sandstrand.
Diese außergewöhnliche Kombination aus Burg, Altstadt, Strand und Mittelmeer macht Peñíscola zu einem der schönsten Ziele unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🏰 Castillo de Peñíscola
Das Wahrzeichen der Stadt ist das Castillo de Peñíscola.
Die mächtige Festung wurde Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts von den Tempelrittern auf den Überresten einer älteren Anlage errichtet.
Schon von weitem dominiert sie die gesamte Küste.
Ein Rundgang durch die Burg führt über alte Mauern, Höfe und Terrassen. Von oben bietet sich ein fantastischer Blick auf das Mittelmeer und die langen Strände.
⛪ Die Burg des Papa Luna
Besonders bekannt wurde Peñíscola durch Benedikt XIII., der als Papa Luna in die Geschichte einging.
Während des Abendländischen Schismas machte er Peñíscola im 15. Jahrhundert zu seinem Sitz.
Bis heute erinnert die Burg an diese ungewöhnliche Episode europäischer Kirchengeschichte.
🏘️ Die weiße Altstadt
Unterhalb der Festung beginnt die historische Altstadt.
Schmale Kopfsteinpflastergassen führen zwischen weiß getünchten Häusern hindurch.
Blaue Türen, kleine Balkone und Blumen sorgen für mediterrane Atmosphäre.
In den Gassen befinden sich kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés.
Hier sollte man sich einfach treiben lassen.
🌺 Casa de las Conchas
Ein besonders hübsches Fotomotiv ist die Casa de las Conchas – das Muschelhaus.
Die Fassade ist mit zahlreichen Muscheln verziert und fällt zwischen den weißen Häusern sofort auf.
Das kleine Gebäude gehört zu den bekanntesten Motiven der Altstadt.
🌊 El Bufador
An einer Stelle unterhalb der Altstadt befindet sich eine natürliche Öffnung im Felsen, die als El Bufador bekannt ist.
Bei entsprechendem Wellengang wird Meerwasser durch den Fels gedrückt und kann mit lautem Rauschen nach oben schießen.
Ein kleiner, aber interessanter Zwischenstopp beim Rundgang durch Peñíscola.
🏖️ Playa Norte
Nördlich der Altstadt beginnt die lange Playa Norte.
Der breite Sandstrand bietet einen der schönsten Ausblicke auf die Festung.
Während man am Wasser entlangläuft, erhebt sich am Ende des Strandes die komplette historische Silhouette von Peñíscola.
Gerade am frühen Morgen ist dieser Blick besonders schön.
🌴 Strandpromenade
Entlang der Playa Norte führt eine lange Promenade.
Restaurants, Cafés und Hotels begleiten den Weg.
Hier lässt es sich wunderbar spazieren oder mit dem Fahrrad fahren.
Am Abend wird die beleuchtete Burg im Hintergrund zum eindrucksvollen Begleiter.
🎬 Peñíscola als Filmkulisse
Die außergewöhnliche historische Kulisse wurde mehrfach für Film- und Fernsehproduktionen genutzt.
Auch Szenen der Serie Game of Thrones entstanden in Peñíscola.
Wer durch die alten Gassen und über die mächtigen Festungsmauern läuft, versteht schnell, warum dieser Ort bei Filmemachern so beliebt ist.
🌿 Naturpark Serra d’Irta
Südlich von Peñíscola beginnt mit der Serra d’Irta eine weitgehend naturbelassene Küstenlandschaft.
Berge, mediterrane Vegetation, felsige Buchten und Wanderwege bieten einen starken Kontrast zum lebhaften Stadtstrand.
Wer etwas länger in Peñíscola bleibt, sollte diese Landschaft unbedingt kennenlernen.
🍽️ Mediterrane Küche
Natürlich spielt das Meer auch auf den Speisekarten eine große Rolle.
Fisch, Meeresfrüchte und Reisgerichte gehören zu den Spezialitäten der Region.
Besonders schön ist ein Abendessen in den Gassen der Altstadt oder mit Blick auf die beleuchtete Festung.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt morgens mit einem Spaziergang an der Playa Norte.
Danach geht es durch die Altstadt hinauf zur Burg.
Nehmt euch für die kleinen Gassen ausreichend Zeit und bleibt anschließend oben auf den Festungsmauern stehen.
Am späten Nachmittag wieder hinunter zum Strand.
Wenn die Sonne tiefer steht und die mächtige Burg über den weißen Häusern im warmen Licht leuchtet, erlebt man Peñíscola von seiner schönsten Seite.
Peñíscola verbindet mittelalterliche Geschichte, verwinkelte weiße Gassen und einen langen Mittelmeerstrand – und gehört für uns zu den spektakulärsten Küstenstädten Spaniens.
🇪🇸 Valencia – Altstadt, Zukunftsarchitektur und Mittelmeer
Spaniens sonnige Metropole zwischen Tradition und Moderne
Valencia gehört zu den faszinierendsten Städten an der spanischen Mittelmeerküste. Historische Plätze und Kirchen treffen hier auf spektakuläre moderne Architektur, kilometerlange Strände, Palmen und eine hervorragende Küche.
Valencia ist groß genug für mehrere Tage voller Entdeckungen und gleichzeitig entspannter als manche andere spanische Metropole.
Besonders reizvoll ist die Verbindung aus Städtereise und Strandurlaub.
🏛️ Ciudad de las Artes y las Ciencias
Das moderne Wahrzeichen Valencias ist die Ciudad de las Artes y las Ciencias – die Stadt der Künste und Wissenschaften.
Die futuristischen Gebäude des Komplexes wirken beinahe wie aus einer anderen Welt.
Weiße geschwungene Formen spiegeln sich in großen Wasserbecken und schaffen eine außergewöhnliche Kulisse.
Besonders am späten Nachmittag und am Abend ist dieser Bereich wunderschön.
🐠 L’Oceanogràfic
Zur Stadt der Künste und Wissenschaften gehört auch das Oceanogràfic.
Die große Anlage widmet sich verschiedenen Meereslebensräumen und gehört zu den bekanntesten Besucherattraktionen Valencias.
Für Familien und alle, die sich für die Welt der Meere interessieren, sollte man dafür einige Stunden einplanen.
⛪ Die Kathedrale von Valencia
Im historischen Zentrum steht die beeindruckende Kathedrale von Valencia.
Verschiedene Baustile erzählen von der langen Geschichte der Stadt.
Besonders bekannt ist der Glockenturm El Miguelete – El Micalet.
Wer die Stufen hinaufsteigt, wird mit einem großartigen Blick über die Dächer der Altstadt belohnt.
🏘️ Die Altstadt
Rund um die Kathedrale beginnt ein wunderbares Gewirr aus historischen Straßen und Plätzen.
Die Plaza de la Virgen gehört zu den schönsten Plätzen Valencias.
Von hier aus kann man gemütlich weiter durch das historische Zentrum spazieren und immer wieder kleine Cafés, Kirchen und Geschäfte entdecken.
🏛️ La Lonja de la Seda
Eine der bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten ist die Seidenbörse La Lonja de la Seda.
Das prachtvolle gotische Gebäude erinnert an die Zeit, als Valencia ein bedeutendes Handelszentrum am Mittelmeer war.
Die Seidenbörse gehört zum UNESCO-Welterbe und sollte bei einem Rundgang durch die Altstadt nicht fehlen.
🍊 Mercado Central
Direkt gegenüber wartet ein Paradies für Genießer: der Mercado Central.
In der großen Markthalle werden Obst, Gemüse, Schinken, Käse, Fisch, Meeresfrüchte und viele weitere Spezialitäten angeboten.
Schon die farbenfrohen Marktstände sind ein Erlebnis.
Hier bekommt man einen wunderbaren Eindruck von der kulinarischen Vielfalt der Region.
🌳 Jardín del Turia
Eine Besonderheit Valencias ist der Turia-Garten.
Nachdem der Fluss Turia aus dem Stadtgebiet umgeleitet worden war, entstand in seinem ehemaligen Flussbett ein kilometerlanger grüner Park.
Heute kann man dort spazieren, joggen oder Fahrrad fahren.
Der Park verbindet verschiedene Teile der Stadt und führt schließlich bis in Richtung der Stadt der Künste und Wissenschaften.
🚲 Valencia mit dem Fahrrad
Valencia lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad entdecken.
Eine besonders schöne Tour beginnt in der Altstadt, führt durch den Turia-Garten zur modernen Architektur und anschließend weiter Richtung Mittelmeer.
So erlebt man innerhalb weniger Stunden völlig unterschiedliche Seiten der Stadt.
🏖️ Playa de la Malvarrosa
Nach so viel Kultur geht es an den Strand.
Die Playa de la Malvarrosa ist einer der bekanntesten Strände Valencias.
Der breite Sandstrand liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt und bietet reichlich Platz für einen entspannten Tag am Mittelmeer.
Entlang der Promenade befinden sich Restaurants und Cafés.
⚓ Marina de València
Auch der Hafenbereich lohnt einen Besuch.
In der Marina liegen Segelboote und Yachten, während breite Wege zum Spaziergang am Wasser einladen.
Von hier erreicht man auch die Strände der Stadt.
🥘 Heimat der Paella
Valencia gilt als Heimat der berühmten Paella Valenciana.
Traditionell wird sie hier anders zubereitet, als viele Urlauber es aus touristischen Küstenrestaurants kennen.
Wer Valencia besucht, sollte sich deshalb unbedingt Zeit für eine echte valencianische Paella nehmen.
Besonders schön ist das natürlich in einem Restaurant in Strandnähe.
🌿 Naturpark Albufera
Südlich der Stadt liegt der Naturpark Albufera.
Die große Lagune ist von Reisfeldern und Feuchtgebieten umgeben.
Bootsfahrten über die Albufera sind besonders am Abend beliebt.
Die Reisfelder der Umgebung zeigen außerdem, warum Reisgerichte in der Küche Valencias eine so große Rolle spielen.
🌅 Unser Reisetipp
Plant für Valencia mindestens zwei oder drei Tage ein.
Beginnt einen Tag in der historischen Altstadt mit Kathedrale, Mercado Central und Seidenbörse.
Danach nehmt ihr ein Fahrrad und fahrt durch den Turia-Garten zur Ciudad de las Artes y las Ciencias.
Am späten Nachmittag weiter zum Strand.
Und zum Abschluss eine Paella mit Blick Richtung Mittelmeer.
Wenn die Sonne langsam tiefer steht und Valencia zwischen Palmen, historischen Türmen und futuristischen Gebäuden golden leuchtet, zeigt die Stadt ihre ganze Vielfalt.
🇪🇸 Unser Fazit
Valencia verbindet auf außergewöhnliche Weise Vergangenheit und Zukunft.
Historische Altstadt, futuristische Architektur, grüne Parkanlagen, breite Mittelmeerstrände und die Heimat der Paella machen Valencia zu einem der großen Höhepunkte unserer spanischen Küstenreise.
🇪🇸 Gandía – Traumstrand, Borgia-Geschichte und Mittelmeer
Strandurlaub und Geschichte an der Costa de Valencia
Gandía liegt südlich von Valencia und verbindet zwei ganz unterschiedliche Urlaubswelten: Direkt am Mittelmeer befindet sich der moderne Ferienbereich mit einem kilometerlangen Sandstrand, während einige Kilometer landeinwärts die historische Innenstadt mit dem berühmten Herzogspalast der Familie Borgia wartet.
Gerade diese Mischung aus Strand, Palmen, Geschichte und spanischem Stadtleben macht Gandía zu einem interessanten Ziel unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🏖️ Playa Nord – der große Strand von Gandía
Der bekannteste Strand ist die Playa Nord.
Kilometerlanger heller Sand und viel Platz machen ihn zum Mittelpunkt des Badeurlaubs.
Während der Sommermonate herrscht hier lebhaftes Urlaubsleben. Trotzdem wirkt der Strand durch seine enorme Länge und Breite großzügig.
Das Mittelmeer lädt zum Schwimmen ein, während man am Ufer wunderbar lange Spaziergänge unternehmen kann.
🌴 Die Strandpromenade
Parallel zum Strand verläuft eine lange Promenade.
Palmen, Restaurants, Cafés und Ferienanlagen begleiten den Weg.
Morgens eignet sie sich hervorragend für einen Spaziergang oder eine Fahrradtour. Am Abend füllen sich die Terrassen und die Promenade wird zum Treffpunkt für Urlauber und Einheimische.
⚓ Hafen von Gandía
Am südlichen Ende des großen Strandbereichs liegt der Hafen.
Segelboote, Yachten und Fischerboote sorgen für maritime Atmosphäre.
Ein Spaziergang durch den Hafenbereich ist eine schöne Abwechslung zum Strandtag und bietet immer wieder Ausblicke auf das Mittelmeer.
🏛️ Die historische Stadt Gandía
Wer nur am Strand bleibt, verpasst einen wichtigen Teil des Reiseziels.
Das eigentliche Stadtzentrum von Gandía liegt etwas landeinwärts.
Hier findet man historische Gebäude, kleine Plätze, Geschäfte und Restaurants – und erlebt deutlich mehr vom normalen spanischen Alltag.
👑 Palau Ducal dels Borja
Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Herzogspalast der Borgia, auf Valencianisch Palau Ducal dels Borja.
Die mächtige Adelsfamilie Borgia ist eng mit der Geschichte Gandías verbunden.
Der Palast besitzt prachtvolle Räume, Innenhöfe und historische Säle und gehört zu den kulturellen Höhepunkten eines Besuchs.
⛪ Historisches Zentrum
Rund um den Herzogspalast lässt sich Gandía wunderbar zu Fuß erkunden.
Kirchen, Plätze und historische Fassaden vermitteln einen völlig anderen Eindruck als die moderne Ferienzone am Meer.
Gerade dieser Gegensatz macht Gandía besonders interessant.
🌿 Natur rund um Gandía
Auch außerhalb der Stadt gibt es einiges zu entdecken.
Hinter der Küste liegen Orangenplantagen, landwirtschaftlich genutzte Flächen und Berge.
Wer einen Mietwagen besitzt, kann den Badeurlaub deshalb problemlos mit kleinen Ausflügen ins Hinterland verbinden.
🚲 Mit dem Fahrrad unterwegs
Die flachen Bereiche rund um den Strand eignen sich hervorragend zum Fahrradfahren.
Eine schöne Tour führt entlang der Küste und durch die Umgebung von Gandía.
Besonders am Morgen, wenn die Temperaturen noch angenehm sind, macht eine solche Fahrt Spaß.
🥘 Reisgerichte & Fideuà
Kulinarisch gehört Gandía zur Region Valencia – und damit natürlich zum Land der Reisgerichte.
Eine besondere Spezialität der Stadt ist jedoch die Fideuà.
Sie ähnelt in ihrer Zubereitung einer Paella, wird aber traditionell mit kurzen Nudeln statt Reis zubereitet und häufig mit Meeresfrüchten serviert.
Wer Gandía besucht, sollte dieses Gericht unbedingt einmal probieren.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag früh mit einem langen Spaziergang an der Playa Nord.
Danach geht es in die historische Innenstadt und zum Herzogspalast der Borgia.
Am späten Nachmittag zurück ans Mittelmeer.
Setzt euch anschließend in ein Restaurant in Strand- oder Hafennähe und bestellt eine Fideuà.
Wenn das Licht über dem Mittelmeer langsam wärmer wird und die Palmen an der Promenade lange Schatten werfen, zeigt Gandía seine entspannte mediterrane Seite.
Gandía verbindet kilometerlangen Sandstrand mit Borgia-Geschichte, spanischem Stadtleben und valencianischer Küche – eine abwechslungsreiche Station an Spaniens Mittelmeerküste.
🇪🇸 Dénia – Burg, Hafen und Traumstrände am Fuße des Montgó
Mediterrane Hafenstadt zwischen Meer und Bergen
Dénia liegt an der Costa Blanca zwischen Valencia und Alicante und gehört zu den vielseitigsten Urlaubsorten dieser Küste.
Über der Stadt thront eine mächtige Burg, im Hafen liegen Yachten und Fischerboote, kilometerlange Strände ziehen sich entlang des Mittelmeers und im Hintergrund erhebt sich der markante Montgó.
Dénia verbindet damit auf wunderbare Weise Strandurlaub, Geschichte, Natur und mediterranes Stadtleben.
🏰 Castillo de Dénia
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg von Dénia.
Sie erhebt sich auf einem Hügel direkt über dem historischen Zentrum und ist schon von weitem sichtbar.
Der Aufstieg lohnt sich besonders wegen der Aussicht. Von oben blickt man über die roten Dächer der Stadt, den Hafen, das Mittelmeer und die umliegende Küstenlandschaft.
Die Festungsanlage erzählt gleichzeitig von der langen und wechselvollen Geschichte Dénias.
🏘️ Historische Altstadt
Unterhalb der Burg beginnt das alte Zentrum.
Kleine Straßen, Plätze, Cafés und traditionelle Häuser laden zu einem gemütlichen Rundgang ein.
Besonders schön ist die Gegend rund um die Calle Loreto, wo zahlreiche Restaurants und Tapas-Bars zu finden sind.
Am Abend entsteht hier eine wunderbar spanische Atmosphäre.
⚓ Hafen von Dénia
Der Hafen gehört zu den wichtigsten Bereichen der Stadt.
Fischerboote, Segelyachten und Ausflugsschiffe liegen nebeneinander, während entlang des Wassers Restaurants und Cafés zum Verweilen einladen.
Dénia ist außerdem ein bedeutender Fährhafen. Von hier bestehen Verbindungen zu den Balearen, unter anderem nach Ibiza und Mallorca.
So bekommt man beim Spaziergang durch den Hafen immer etwas zu sehen.
🏖️ Las Marinas
Nördlich der Stadt beginnen die langen Sandstrände von Les Marines.
Kilometerweit ziehen sie sich entlang der Küste.
Hier findet man viel Platz zum Baden, Sonnen und Spazieren.
Gerade Familien schätzen die langen und gut zugänglichen Strandabschnitte.
🌊 Las Rotas
Südlich von Dénia verändert sich die Landschaft.
Im Bereich Les Rotes wird die Küste felsiger und ursprünglicher.
Kleine Buchten und felsige Abschnitte mit klarem Wasser eignen sich besonders zum Schnorcheln.
Damit bietet Dénia zwei völlig unterschiedliche Küstenlandschaften: lange Sandstrände im Norden und felsige Buchten im Süden.
⛰️ Naturpark Montgó
Direkt hinter Dénia erhebt sich der über 700 Meter hohe Montgó.
Der markante Berg gehört zu einem geschützten Naturpark und prägt das gesamte Landschaftsbild.
Verschiedene Wanderwege führen durch mediterrane Vegetation zu Aussichtspunkten über die Costa Blanca.
Wer gerne wandert, sollte einen zusätzlichen Tag für den Montgó einplanen.
🚶 Spaziergang am Meer
Besonders schön ist es, Dénia zu Fuß zu entdecken.
Vom historischen Zentrum kann man Richtung Hafen laufen und anschließend weiter entlang der Küste spazieren.
Palmen, Boote und das blaue Mittelmeer sorgen dabei für echtes Urlaubsgefühl.
🚤 Ausflug aufs Mittelmeer
Vom Hafen starten verschiedene Bootsausflüge.
Eine Fahrt entlang der Küste zeigt Dénia noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive.
Besonders schön ist der Blick zurück auf die Stadt, wenn dahinter der mächtige Montgó aufragt.
🍤 Dénia & die Gastronomie
Dénia ist weit über die Region hinaus für seine Küche bekannt und gehört zum UNESCO-Netzwerk der Creative Cities im Bereich Gastronomie.
Eine berühmte Spezialität ist die rote Garnele von Dénia – Gamba Roja de Dénia.
Daneben spielen Reisgerichte, Fisch und Meeresfrüchte eine große Rolle.
Für Genießer ist Dénia deshalb ein besonders interessantes Ziel.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt morgens mit dem Aufstieg zur Burg.
Danach geht es durch die Altstadt und hinunter zum Hafen.
Am Nachmittag habt ihr die Wahl:
Sandstrand bei Les Marines oder Schnorcheln an der felsigen Küste von Les Rotes.
Am Abend zurück zum Hafen und in eines der Restaurants.
Wenn die Sonne langsam tiefer steht, die Yachten im Hafen liegen und der Montgó hinter der Stadt im warmen Licht erscheint, zeigt sich Dénia von seiner schönsten Seite.
Dénia verbindet Burg, Altstadt, Hafen, kilometerlange Strände und eine beeindruckende Bergkulisse – ein wunderschöner Übergang zur Costa Blanca.
🇪🇸 Jávea / Xàbia – Türkisblaue Buchten zwischen Montgó und Mittelmeer
Traumküste zwischen Bergen, Felsen und Meer
Jávea, auf Valencianisch Xàbia, liegt an der nördlichen Costa Blanca zwischen Dénia und Calpe. Der Küstenort gehört zu den landschaftlich schönsten Reisezielen dieser Region.
Hier treffen das tiefblaue Mittelmeer, felsige Landzungen, kleine türkisfarbene Buchten und der mächtige Montgó aufeinander.
Jávea besteht dabei nicht nur aus einem Zentrum. Historische Altstadt, Hafenviertel und Strandbereiche bilden unterschiedliche Teile des Ortes – und genau das macht einen Aufenthalt besonders abwechslungsreich.
🏘️ Die historische Altstadt
Einige Kilometer vom Meer entfernt liegt die Altstadt von Jávea.
Enge Gassen, helle Natursteinfassaden, kleine Plätze und traditionelle Häuser vermitteln noch viel vom ursprünglichen Charakter der Region.
Im Mittelpunkt steht die befestigt wirkende Kirche San Bartolomé.
Ein Spaziergang durch die Altstadt ist ein schöner Kontrast zum modernen Leben an der Küste.
⚓ Das Hafenviertel
Direkt am Mittelmeer liegt der Hafen von Jávea.
Fischerboote, Segelyachten und kleine Restaurants sorgen für mediterrane Atmosphäre.
Hier befindet sich auch die ungewöhnlich gestaltete Kirche Nuestra Señora de Loreto, deren moderne Architektur an die maritime Umgebung erinnert.
Am Abend gehört der Hafen zu den schönsten Bereichen für einen gemütlichen Spaziergang.
🏖️ Playa del Arenal
Der bekannteste Strand Jáveas ist die Playa del Arenal.
Die geschützte Sandbucht liegt zwischen zwei felsigeren Küstenabschnitten und eignet sich hervorragend für einen entspannten Badetag.
Entlang der Promenade befinden sich Restaurants, Cafés und Geschäfte.
Gerade am Abend herrscht hier lebhaftes, aber angenehmes Urlaubsleben.
🌊 Cala Granadella
Zu den bekanntesten Buchten der Costa Blanca gehört die Cala Granadella.
Felsen und mediterrane Vegetation umgeben das klare Wasser, das je nach Sonnenstand intensiv türkis leuchtet.
Die Bucht ist besonders bei Schnorchlern und Kajakfahrern beliebt.
In der Hauptsaison kann es hier sehr voll werden – früh aufzustehen lohnt sich deshalb.
💙 Cala Portitxol
Eine weitere wunderschöne Bucht ist die Cala del Portitxol, die auch als Cala Barraca bekannt ist.
Weiße Fischerhäuser mit blauen Türen verleihen ihr einen besonders mediterranen Charakter.
Vor der Küste liegt die kleine Insel Portitxol.
Auch diese Bucht eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Schnorcheln und Kajakfahren.
🪨 Cabo de San Antonio
Nördlich von Jávea erhebt sich das Cabo de San Antonio.
Die hohen Klippen bieten fantastische Ausblicke über das Mittelmeer und die Bucht von Jávea.
Von verschiedenen Aussichtspunkten erkennt man besonders gut, wie eindrucksvoll Berge und Küste hier zusammentreffen.
⛰️ Naturpark Montgó
Wie bereits bei Dénia begleitet uns auch in Jávea der Montgó.
Der markante Berg erhebt sich über 700 Meter über die Küstenlandschaft und gehört zu einem geschützten Naturpark.
Wanderwege führen durch mediterrane Vegetation und zu beeindruckenden Aussichtspunkten.
Wer gerne wandert, sollte dafür unbedingt einen zusätzlichen Tag einplanen.
🥾 Miradores – Aussichtspunkte entlang der Küste
Rund um Jávea gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, die sogenannten Miradores.
Sie liegen entlang der felsigen Küste und bieten immer wieder neue Blicke auf Buchten, Klippen und das Mittelmeer.
Mit einem Mietwagen lassen sich mehrere dieser Aussichtspunkte wunderbar miteinander verbinden.
🚤 Die Küste vom Wasser entdecken
Eine der schönsten Möglichkeiten, Jávea zu erleben, ist vom Meer aus.
Kajaktouren und Bootsausflüge führen entlang der Felsküste zu kleinen Buchten, Höhlen und Stellen, die vom Land aus nur schwer erreichbar sind.
Das klare Wasser macht solche Ausflüge besonders reizvoll.
🍽️ Mediterrane Küche
Natürlich spielt auch in Jávea die Küche eine wichtige Rolle.
Reisgerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Tapas findet man in zahlreichen Restaurants.
Besonders schön ist ein Abendessen am Hafen oder an der Promenade der Playa del Arenal.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt morgens möglichst früh an einer der kleinen Buchten – beispielsweise der Cala Granadella.
Anschließend besucht ihr einen der Aussichtspunkte entlang der Küste und fahrt hinauf Richtung Cabo de San Antonio.
Am Nachmittag geht es in die Altstadt und später zum Hafen.
Den Abend verbringt ihr an der Playa del Arenal.
Wenn die Sonne tiefer steht, die Felsen warm leuchten und das Mittelmeer zwischen Blau und Türkis schimmert, zeigt sich Jávea von seiner schönsten Seite.
Jávea verbindet versteckte Buchten, dramatische Felsküste, historische Gassen und die mächtige Kulisse des Montgó – für uns eines der landschaftlichen Highlights der Costa Blanca.
🇪🇸 Calpe – Peñón de Ifach, Traumstrände und Costa-Blanca-Panorama
Urlaub unter dem Wahrzeichen der Costa Blanca
Calpe gehört zu den bekanntesten Ferienorten an der Costa Blanca. Schon aus großer Entfernung erkennt man das Wahrzeichen der Stadt: den gewaltigen Peñón de Ifach, der unmittelbar aus dem Mittelmeer emporragt.
Rund um den markanten Felsen erwarten uns lange Sandstrände, türkisblaues Wasser, ein lebhafter Hafen, eine historische Altstadt und eine wunderschöne Küstenlandschaft.
Calpe verbindet damit klassischen Badeurlaub mit Natur und spanischem Lebensgefühl.
🪨 Peñón de Ifach
Der Peñón de Ifach ist das unverwechselbare Wahrzeichen von Calpe.
Der mächtige Kalksteinfelsen erhebt sich mehr als 300 Meter über dem Mittelmeer und ist heute Teil eines geschützten Naturparks.
Schon vom Strand aus ist sein Anblick beeindruckend.
Wer gut zu Fuß ist und entsprechende Wanderausrüstung besitzt, kann Teile des Felsens auf Wanderwegen erkunden. Die anspruchsvolleren Bereiche erfordern Trittsicherheit.
Die Aussicht von oben ist spektakulär.
🥾 Naturpark Peñón de Ifach
Rund um den Felsen findet man eine interessante mediterrane Pflanzenwelt und zahlreiche Vogelarten.
Bereits ein Spaziergang im unteren Bereich des Naturparks lohnt sich.
Von verschiedenen Punkten eröffnen sich fantastische Ausblicke auf Calpe, die Strände und das tiefblaue Mittelmeer.
🏖️ Playa de la Fossa
Nördlich des Peñón liegt die Playa de la Fossa, auch Playa de Levante genannt.
Der lange Sandstrand gehört zu den beliebtesten Badeplätzen Calpes.
Das Besondere ist die Kulisse: Während man am Wasser liegt, erhebt sich direkt daneben der riesige Peñón de Ifach.
Entlang der Promenade befinden sich Restaurants, Cafés und Geschäfte.
🌊 Playa del Arenal-Bol
Auf der anderen Seite des Ortes liegt mit der Playa del Arenal-Bol ein weiterer großer Sandstrand.
Auch hier kann man wunderbar baden und lange Spaziergänge unternehmen.
Die Strandpromenade führt in Richtung Stadtzentrum und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf Küste und Meer.
⚓ Hafen von Calpe
Direkt unterhalb des Peñón befindet sich der Hafen.
Fischerboote, Yachten und Ausflugsschiffe liegen hier dicht nebeneinander.
Die Fischerei gehört traditionell zu Calpe und prägt den Hafen bis heute.
Besonders am späten Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang entlang der Boote.
🐟 Fischrestaurants am Hafen
Rund um den Hafen findet man zahlreiche Restaurants.
Fisch und Meeresfrüchte spielen natürlich eine große Rolle.
Wer Calpe wirklich genießen möchte, sollte sich hier am Abend einen Platz suchen und den Tag bei einem mediterranen Essen ausklingen lassen.
🦩 Las Salinas
Mitten im Stadtgebiet überrascht Calpe mit einer weiteren Naturattraktion: den Salinas de Calpe.
Die ehemalige Salzlagune liegt nur wenige Schritte von der modernen Bebauung entfernt.
Mit etwas Glück lassen sich hier unter anderem Flamingos beobachten.
Der Kontrast zwischen Lagune, Hochhäusern und dem Peñón im Hintergrund ist außergewöhnlich.
🏘️ Die Altstadt von Calpe
Abseits der modernen Strandbereiche besitzt Calpe auch eine historische Altstadt.
Enge Gassen, Treppen, farbenfrohe Häuser und kleine Plätze laden zum Bummeln ein.
Gerade am Abend entsteht hier eine gemütliche Atmosphäre.
Wer nur am Strand bleibt, verpasst also eine interessante Seite der Stadt.
🚤 Die Küste vom Wasser entdecken
Bootsausflüge bieten eine schöne Möglichkeit, den Peñón de Ifach aus einer völlig anderen Perspektive zu erleben.
Vom Meer aus wird erst richtig deutlich, wie mächtig der Felsen über der Küste steht.
Auch Fahrten entlang der Costa Blanca sind möglich.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag früh mit einem Spaziergang rund um den Peñón de Ifach.
Danach geht es an die Playa de la Fossa.
Am Nachmittag besucht ihr die Salinas und anschließend die Altstadt.
Zum Abend zurück zum Hafen.
Wenn die Sonne tiefer steht und der riesige Felsen im warmen Licht leuchtet, während die Fischerboote langsam in den Hafen zurückkehren, zeigt sich Calpe von seiner schönsten Seite.
Calpe verbindet Traumstrände, Hafen, Natur und mit dem Peñón de Ifach eines der spektakulärsten Wahrzeichen der gesamten spanischen Mittelmeerküste.
🇪🇸 Benidorm – Skyline, Traumstrände und mediterranes Leben
Spaniens berühmte Urlaubsmetropole an der Costa Blanca
Benidorm ist einer der bekanntesten Ferienorte Spaniens. Die eindrucksvolle Skyline mit ihren zahlreichen Hochhäusern liegt direkt hinter kilometerlangen Sandstränden und erinnert aus manchen Perspektiven fast an eine kleine Mittelmeer-Version von Manhattan.
Doch Benidorm besteht nicht nur aus Hotels und Hochhäusern. Zwischen den modernen Gebäuden findet man eine historische Altstadt, kleine Tapas-Gassen, wunderschöne Aussichtspunkte und eine beeindruckende Berglandschaft im Hinterland.
Die Kombination aus Strand, Stadt, Unterhaltung und Natur macht Benidorm zu einem der vielseitigsten Ferienorte an der Costa Blanca.
🏖️ Playa de Levante
Die berühmteste Bucht ist die Playa de Levante.
Der lange Sandstrand bildet zusammen mit den Hochhäusern im Hintergrund das klassische Benidorm-Panorama.
Entlang der Promenade befinden sich Restaurants, Cafés und Bars. Hier herrscht fast den ganzen Tag lebhaftes Urlaubsleben.
Wer gerne mitten im Geschehen ist, findet an der Playa de Levante genau das richtige Umfeld.
🌊 Playa de Poniente
Auf der anderen Seite der Altstadt beginnt die Playa de Poniente.
Auch dieser Sandstrand zieht sich kilometerweit entlang der Küste.
Die Atmosphäre ist in vielen Bereichen etwas ruhiger als an der Playa de Levante.
Besonders schön ist die moderne, geschwungene Strandpromenade, die sich hervorragend für lange Spaziergänge eignet.
🏘️ Die Altstadt von Benidorm
Zwischen den beiden großen Stränden liegt auf einem Felsvorsprung das historische Zentrum.
Enge Gassen, weiß getünchte Häuser, kleine Plätze und Restaurants zeigen eine völlig andere Seite Benidorms.
Hier sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen und ohne festen Plan durch die Straßen laufen.
🌅 Balcón del Mediterráneo
Einer der schönsten Plätze der Stadt ist der Balcón del Mediterráneo.
Die weiß-blaue Aussichtsterrasse liegt auf dem Felsen zwischen Playa de Levante und Playa de Poniente.
Von hier blickt man in beide Richtungen über die Strände und das Mittelmeer.
Besonders am Abend ist dieser Aussichtspunkt wunderschön.
⛪ Kirche San Jaime y Santa Ana
Direkt oberhalb des Aussichtspunkts steht die Kirche San Jaime y Santa Ana.
Mit ihren weißen Mauern und blauen Kuppeln passt sie wunderbar zur mediterranen Atmosphäre der Altstadt.
Der kleine Platz rund um die Kirche gehört zu den schönsten Ecken des historischen Benidorms.
🌇 Die Skyline von Benidorm
Natürlich ist auch die moderne Skyline selbst eine Sehenswürdigkeit.
Zahlreiche Hochhäuser prägen das Stadtbild und machen Benidorm unverwechselbar.
Besonders eindrucksvoll ist der Blick von einem erhöhten Aussichtspunkt, wenn sich Strand, Hochhäuser, Berge und Mittelmeer zu einem großen Panorama verbinden.
⛰️ Aussicht vom La Cruz de Benidorm
Wer einen besonders schönen Blick über die Stadt sucht, sollte zum Aussichtspunkt La Cruz de Benidorm oberhalb des östlichen Stadtgebiets fahren oder wandern.
Von dort sieht man die gesamte Bucht und die Skyline.
Am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön.
🏝️ Insel von Benidorm
Vor der Küste liegt die kleine Isla de Benidorm.
Ausflugsboote fahren regelmäßig hinaus.
Schon die Bootsfahrt lohnt sich wegen des Blicks zurück auf die Stadt, denn vom Meer aus wirkt die Skyline besonders beeindruckend.
🥾 Naturpark Serra Gelada
Direkt neben der dicht bebauten Stadt beginnt überraschend wilde Natur.
Der Naturpark Serra Gelada erstreckt sich entlang der felsigen Küste und bietet Wanderwege mit fantastischen Ausblicken.
Der Kontrast könnte kaum größer sein: auf der einen Seite Hochhäuser und Strände, auf der anderen steile Felsen und Mittelmeer.
🎉 Unterhaltung & Nachtleben
Benidorm ist für sein umfangreiches Unterhaltungsangebot bekannt.
Bars, Shows, Restaurants und Clubs sorgen besonders in den Sommermonaten für ein lebhaftes Nachtleben.
Gleichzeitig findet man aber auch ruhigere Bereiche.
Benidorm kann deshalb sowohl sehr lebhaft als auch überraschend entspannt sein – je nachdem, wo man sich aufhält.
🍤 Tapas in der Altstadt
Wer spanische Küche genießen möchte, sollte unbedingt in die Altstadt gehen.
In den kleinen Gassen befinden sich zahlreiche Tapas-Bars.
Fisch, Meeresfrüchte, Schinken und verschiedene kleine Gerichte sorgen für einen perfekten kulinarischen Abschluss des Tages.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt morgens an der Playa de Levante und lauft anschließend durch die Altstadt zum Balcón del Mediterráneo.
Danach geht es weiter zur Playa de Poniente.
Am späten Nachmittag hinauf zu einem der Aussichtspunkte oberhalb der Stadt.
Wenn die Sonne tiefer steht und die Hochhäuser golden leuchten, während sich darunter die langen Sandstrände um das blaue Mittelmeer ziehen, zeigt sich Benidorm von seiner spektakulärsten Seite.
Benidorm verbindet kilometerlange Strände, eine unverwechselbare Skyline, mediterrane Altstadt und beeindruckende Natur – ein Ferienort, den man erlebt haben sollte.
🇪🇸 Alicante – Burg, Palmenpromenade und Mittelmeer
Sonnige Hafenstadt an der Costa Blanca
Alicante gehört zu den schönsten Städten an der spanischen Costa Blanca. Über den Dächern thront die mächtige Burg Santa Bárbara, darunter liegen die historische Altstadt, eine der bekanntesten Palmenpromenaden Spaniens, ein großer Yachthafen und der Stadtstrand Playa del Postiguet.
Alicante verbindet damit Städtereise und Strandurlaub auf besonders angenehme Weise.
Morgens kann man eine jahrhundertealte Festung besuchen, mittags durch die Altstadt schlendern und wenige Minuten später bereits im Mittelmeer baden.
🏰 Castillo de Santa Bárbara
Das große Wahrzeichen Alicantes ist das Castillo de Santa Bárbara.
Die Festung erhebt sich auf dem rund 166 Meter hohen Monte Benacantil und ist von fast überall in der Stadt zu sehen.
Die Ursprünge der Anlage reichen weit zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach erweitert und verändert.
Heute gehört die Burg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Alicantes.
🌊 Fantastische Aussicht über Alicante
Allein wegen der Aussicht lohnt sich der Weg hinauf.
Von den Festungsmauern blickt man über die Altstadt, den Hafen, die Playa del Postiguet und weit hinaus über das Mittelmeer.
Auf der anderen Seite erkennt man die Berge des Hinterlandes.
Für unser Reisetipps24-Foto gehört dieser Aussichtspunkt ganz klar zu den schönsten Plätzen der Stadt.
🏘️ Barrio de Santa Cruz
Unterhalb der Burg liegt das historische Viertel Santa Cruz.
Enge Gassen ziehen sich den Hang hinauf. Weiße Häuser, bunte Türen, Blumen und kleine Balkone schaffen eine wunderbar mediterrane Atmosphäre.
Hier erlebt man eine völlig andere Seite Alicantes als an den großen Straßen und am Hafen.
⛪ Altstadt & Kirchen
Auch das übrige historische Zentrum lohnt einen Rundgang.
Zu den bekannten Bauwerken gehören die Basilika Santa María und die Kathedrale San Nicolás.
Dazwischen liegen kleine Plätze, Restaurants und Cafés.
Am schönsten ist es, ohne festen Plan durch die Straßen zu laufen und immer wieder neue Ecken zu entdecken.
🌴 Explanada de España
Die Explanada de España ist eine der bekanntesten Promenaden Spaniens.
Mehrere Reihen hoher Palmen begleiten den Weg entlang des Hafens.
Besonders auffällig ist der wellenförmig gestaltete Mosaikboden.
Morgens kann man hier wunderbar spazieren, doch besonders lebendig wird die Explanada am Abend.
⚓ Hafen & Marina
Direkt neben der Promenade liegt der Hafen von Alicante.
Yachten und Segelboote sorgen für mediterranes Flair.
Restaurants und Terrassen laden zu einer Pause mit Blick auf das Wasser ein.
Auch Kreuzfahrtschiffe laufen Alicante regelmäßig an und unterstreichen den internationalen Charakter der Hafenstadt.
🏖️ Playa del Postiguet
Nur wenige Schritte von Altstadt und Hafen entfernt liegt die Playa del Postiguet.
Der Sandstrand befindet sich direkt unterhalb des Monte Benacantil mit der Burg Santa Bárbara.
Diese Lage ist außergewöhnlich:
Altstadt, Burg, Hafen und Strand liegen praktisch nebeneinander.
Genau das macht Alicante für einen Stadturlaub am Meer so attraktiv.
🏝️ Insel Tabarca
Ein besonders schöner Tagesausflug führt zur Insel Tabarca vor der Küste.
Die kleine bewohnte Insel besitzt eine historische Siedlung und klares Wasser.
Bootsverbindungen machen sie zu einem beliebten Ausflugsziel.
Badesachen und Schnorchel sollte man dabei nicht vergessen.
🍚 Reisgerichte statt nur Paella
Wie überall in der Region Valencia spielen Reisgerichte auch in Alicante eine wichtige Rolle.
Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und verschiedene Reisvariationen findet man in zahlreichen Restaurants.
Dazu kommen natürlich Tapas und andere mediterrane Spezialitäten.
🌅 Alicante am Abend
Wenn die Sonne tiefer steht, sollte man noch einmal Richtung Hafen gehen.
Die Palmen der Explanada werfen lange Schatten, die Boote liegen ruhig im Wasser und hoch über der Stadt beginnt die Burg im warmen Licht zu leuchten.
Jetzt zeigt Alicante besonders schön seine mediterrane Seite.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt morgens mit dem Castillo de Santa Bárbara, bevor es heißer und voller wird.
Danach geht ihr durch Santa Cruz hinunter in die Altstadt und weiter zur Explanada de España.
Mittags oder nachmittags wartet die Playa del Postiguet.
Am Abend zurück zur Marina.
Sucht euch dort ein schönes Restaurant und genießt den Blick auf Hafen, Palmen und die beleuchtete Burg.
Alicante verbindet Festung, historische Gassen, Palmenpromenade und Stadtstrand auf kleinstem Raum – und gehört damit zu den abwechslungsreichsten Zielen an der Costa Blanca.
🇪🇸 Torrevieja & die Salzseen – Rosa Lagune, Flamingos und Mittelmeer
Ein außergewöhnliches Naturerlebnis an der Costa Blanca
Torrevieja liegt im Süden der Costa Blanca und unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Ferienorten unserer spanischen Küstenreise.
Natürlich gibt es hier Strände, Buchten, Hafen und eine schöne Promenade. Berühmt ist Torrevieja aber vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Salzlagunen.
Die größere Laguna de Torrevieja kann intensiv rosa erscheinen, während die benachbarte Laguna de La Mata meist grünlich bis bläulich wirkt. Gemeinsam bilden sie den geschützten Naturpark Lagunas de La Mata y Torrevieja mit rund 3.700 Hektar Fläche.
🩷 Die berühmte Laguna Rosa
Die rosafarbene Salzlagune ist das außergewöhnliche Wahrzeichen Torreviejas.
Je nach Jahreszeit, Licht und Salzkonzentration verändert sich die Intensität ihrer Farbe. Besonders in den warmen Monaten kann das Rosa sehr kräftig erscheinen. Verantwortlich dafür sind die hohe Salzkonzentration und Mikroorganismen, die in diesem besonderen Ökosystem leben.
Zusammen mit den weißen Salzbergen und dem blauen Himmel entsteht eine Landschaft, die man an der spanischen Mittelmeerküste nicht alle Tage sieht.
🧂 Salz – das weiße Gold von Torrevieja
Salz gehört seit Jahrhunderten zur Geschichte der Stadt.
Die Salinen sind bis heute in Betrieb und zählen zu den bedeutenden Salzgewinnungsgebieten Europas. In der Laguna de Torrevieja wird das Salz kristallisiert und anschließend gewonnen.
Bei einer organisierten Besichtigung kann man die Salzlandschaft mit ihren riesigen weißen Salzbergen und Anlagen zur Salzgewinnung näher kennenlernen.
🦩 Flamingos & Vogelwelt
Die beiden Lagunen sind zugleich ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Vogelarten.
Besonders bekannt sind natürlich die Flamingos, die mit etwas Glück in der Landschaft beobachtet werden können. Aber auch Stelzenläufer, Säbelschnäbler und viele weitere Wasservögel nutzen das Gebiet.
Ein Fernglas mitzunehmen lohnt sich.
🚶 Naturpark Laguna de La Mata
Wer die Landschaft zu Fuß erleben möchte, sollte auch die Laguna de La Mata besuchen.
Hier gibt es markierte Wege und Aussichtspunkte zur Vogelbeobachtung. Die Umgebung eignet sich wunderbar für einen ruhigen Spaziergang abseits der Ferienanlagen.
Der Kontrast ist faszinierend: Nur wenige Kilometer entfernt liegen dicht bebaute Urlaubsorte – und hier befindet man sich plötzlich mitten in einer stillen Naturlandschaft.
⚠️ Wichtig: Baden in den Salzlagunen ist verboten
Auch wenn die rosa Lagune zum Hineingehen verlockt, handelt es sich um ein geschütztes Naturgebiet und gleichzeitig um eine aktive Saline.
Das Baden in den Lagunen ist nicht erlaubt. Auch Salz, Pflanzen oder andere natürliche Bestandteile dürfen nicht mitgenommen werden.
Zum Baden geht es anschließend einfach ans Mittelmeer.
🏖️ Strände von Torrevieja
Torrevieja besitzt verschiedene Sandstrände und kleine Buchten.
Die Küste bietet sowohl gut ausgestattete Stadtstrände als auch naturbelassenere Badebereiche.
Damit lässt sich ein Besuch der Salzseen hervorragend mit einem klassischen Strandtag verbinden.
Morgens Naturpark – nachmittags Mittelmeer.
🌴 Promenade & Stadtleben
Zurück in Torrevieja lohnt sich ein langer Spaziergang an der Küste.
Palmen, Restaurants, Cafés und Plätze sorgen für mediterranes Urlaubsgefühl.
Gerade am Abend wird es lebendig, wenn Einheimische und Urlauber entlang des Meeres flanieren.
⚓ Hafen & Marina
Torrevieja besitzt eine lange maritime Tradition.
Heute prägen Fischerboote, Segelyachten und moderne Marinas das Hafenbild. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Verschiffung des hier gewonnenen Salzes verbunden.
Ein Spaziergang durch den Hafen bildet einen schönen Kontrast zur stillen Landschaft der Salzseen.
🎶 Habaneras – ein Stück Torrevieja
Eine interessante Tradition der Stadt sind die Habaneras.
Die Gesänge gelangten über die früheren Handelsverbindungen mit Kuba nach Torrevieja und sind bis heute Teil der lokalen Kultur.
Damit besitzt die Stadt neben Strand und Natur auch eine ganz eigene kulturelle Geschichte.
🍤 Mediterrane Küche
Nach einem langen Tag gehören Tapas, Fisch und Meeresfrüchte einfach dazu.
Besonders schön ist ein Restaurant in der Nähe der Promenade oder des Hafens.
Dazu ein Glas spanischer Wein und der Blick aufs Mittelmeer – so lässt sich ein Urlaubstag an der Costa Blanca hervorragend beenden.
🌅 Unser Reisetipp
Beginnt den Tag möglichst früh im Naturpark Lagunas de La Mata y Torrevieja.
Nehmt euch Zeit für die Aussichtspunkte und haltet nach Flamingos Ausschau.
Danach könnt ihr die Salzgewinnung bei einer organisierten Tour kennenlernen und anschließend zurück Richtung Küste fahren.
Am Nachmittag geht es an den Strand.
Und zum Abschluss noch einmal an die Promenade oder zum Hafen.
Wenn die tief stehende Sonne die Salzlandschaft beleuchtet und das Wasser der Laguna Rosa in kräftigen Rosa- und Rottönen schimmert, erlebt man eine der außergewöhnlichsten Landschaften unserer gesamten Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🇪🇸 Unser Fazit
Torrevieja ist viel mehr als ein klassischer Ferienort.
Rosa Salzlagune, Flamingos, weiße Salzberge, Naturpark, Mittelmeerstrände und mediterranes Stadtleben machen Torrevieja zu einem der ungewöhnlichsten Ziele an der Costa Blanca.
🇪🇸 Cartagena & Costa Cálida – Römer, Hafen und traumhafte Mittelmeerküste
Eine der geschichtsträchtigsten Hafenstädte Spaniens
Cartagena ist ein ganz besonderes Ziel an der spanischen Mittelmeerküste. Die Stadt in der Region Murcia verbindet mehr als 2.000 Jahre Geschichte mit einem großen Naturhafen, prächtigen Gebäuden, Palmen und der sonnigen Costa Cálida.
Schon Karthager und Römer erkannten die strategisch hervorragende Lage des Hafens. Heute kann man morgens durch ein römisches Theater spazieren, anschließend Jugendstilfassaden in der Altstadt bewundern und wenige Minuten später am Hafen unter Palmen sitzen.
Und vor den Toren Cartagenas beginnt eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft mit Buchten, Stränden und kristallklarem Mittelmeer.
🏛️ Das Römische Theater
Die berühmteste Sehenswürdigkeit Cartagenas ist das Teatro Romano.
Das beeindruckende römische Theater entstand im 1. Jahrhundert v. Chr. und bot einst Tausenden Zuschauern Platz.
Besonders faszinierend ist seine Lage mitten in der heutigen Stadt. Hinter den antiken Sitzreihen erhebt sich die historische Bebauung Cartagenas.
Über viele Jahrhunderte war ein großer Teil des Theaters überbaut und verborgen. Erst Ende der 1980er-Jahre begann seine Wiederentdeckung.
Heute gehört es zu den bedeutendsten römischen Sehenswürdigkeiten Spaniens.
⚓ Der Hafen von Cartagena
Cartagena verdankt einen großen Teil seiner Geschichte seinem geschützten Naturhafen.
Schon in der Antike war er von großer strategischer Bedeutung. Bis heute ist Cartagena ein bedeutender spanischer Marine- und Handelshafen.
Gleichzeitig gibt es eine schöne Hafenpromenade mit Palmen, Restaurants und Cafés.
Hier treffen Geschichte und modernes maritimes Leben unmittelbar aufeinander.
🚢 Maritimes Cartagena
Wer sich für Schiffe und Seefahrt interessiert, findet in Cartagena viel zu entdecken.
Die Stadt besitzt eine lange Marinegeschichte und ist eng mit dem spanischen U-Boot-Pionier Isaac Peral verbunden.
Im Marinemuseum kann man mehr über die maritime Vergangenheit Cartagenas erfahren.
Vom Hafen aus lohnt sich außerdem eine Bootsfahrt. Vom Wasser erkennt man besonders gut, wie geschützt die Stadt zwischen den umliegenden Hügeln liegt.
🏘️ Die Altstadt
Vom Hafen gelangt man direkt in die historische Innenstadt.
Eine der schönsten Straßen ist die Calle Mayor.
Hier stehen zahlreiche prachtvolle Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Balkone, schmiedeeiserne Verzierungen und kunstvolle Fassaden verleihen Cartagena ein überraschend elegantes Stadtbild.
Besonders sehenswert ist der Palacio Consistorial, das repräsentative Rathaus nahe dem Hafen.
🏰 Castillo de la Concepción
Oberhalb der Altstadt liegt auf einem Hügel das Castillo de la Concepción.
Von hier hat man einen fantastischen Blick über Cartagena.
Das römische Theater liegt praktisch zu Füßen des Besuchers, dahinter erstrecken sich Altstadt und Hafen bis zu den umliegenden Bergen.
Für Fotografen gehört dieser Aussichtspunkt zu den schönsten Plätzen der Stadt.
🏺 Auf den Spuren der Karthager und Römer
Cartagena wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Karthagern als Qart Hadasht ausgebaut und später von den Römern erobert.
Damals hieß die Stadt Carthago Nova.
Noch heute begegnet man dieser Vergangenheit an vielen Stellen.
Neben dem römischen Theater gibt es weitere archäologische Anlagen, darunter das römische Forum und Überreste antiker Thermen.
Cartagena ist deshalb fast ein großes Freilichtmuseum.
🌊 Die Costa Cálida
Rund um Cartagena beginnt eine Küstenregion, die bei deutschen Urlaubern teilweise noch weniger bekannt ist als Costa Blanca oder Costa del Sol.
Die Costa Cálida erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste der Region Murcia.
Felsige Abschnitte wechseln sich mit Sandstränden und versteckten Buchten ab.
Gerade diese Mischung macht die Region interessant für Reisende, die neben bekannten Ferienorten auch ruhigere Küstenlandschaften entdecken möchten.
🏖️ Calblanque – Naturstrand vor den Toren der Stadt
Ein besonders schönes Ausflugsziel ist der Regionalpark Calblanque.
Hier zeigt sich die Küste von ihrer natürlichen Seite.
Goldene Sandstrände, Dünen, felsige Hügel und das tiefblaue Mittelmeer bilden eine beeindruckende Landschaft.
Wer nach dem Stadtbesuch Ruhe und Natur sucht, findet hier einen wunderbaren Kontrast zum lebhaften Cartagena.
🌊 Cabo de Palos
Weiter östlich liegt Cabo de Palos mit seinem markanten Leuchtturm.
Der Ort besitzt einen kleinen Hafen und ist besonders bei Tauchern bekannt.
Vor der Küste liegen hervorragende Tauchgebiete mit einer faszinierenden Unterwasserwelt und verschiedenen Schiffswracks.
Auch ohne Tauchausrüstung lohnt sich Cabo de Palos wegen seiner Küstenlandschaft und des Blicks aufs Mittelmeer.
🏝️ Das Mar Menor
Ganz in der Nähe beginnt außerdem das Mar Menor, eine große Salzwasserlagune, die durch die schmale Landzunge La Manga weitgehend vom offenen Mittelmeer getrennt wird.
Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von der offenen Costa Cálida.
So lassen sich bei einem längeren Aufenthalt Cartagena, Mittelmeerküste und Mar Menor hervorragend miteinander verbinden.
🍤 Küche der Region Murcia
Nach so viel Geschichte darf die Küche nicht fehlen.
In Cartagena spielen Fisch und Meeresfrüchte natürlich eine große Rolle.
Typisch für die Region sind außerdem Reisgerichte und Gemüse aus Murcia.
Eine lokale Besonderheit zum Abschluss ist der Café Asiático – eine bekannte Kaffeespezialität aus Cartagena.
🌅 Cartagena am Abend
Besonders schön wird die Stadt, wenn die Sonne langsam tiefer steht.
Dann färbt sich das historische Mauerwerk warm golden, während im Hafen die ersten Lichter angehen.
Ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade ist jetzt besonders stimmungsvoll.
Anschließend geht es durch die beleuchteten Straßen der Altstadt zu einem Restaurant oder einer Tapas-Bar.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt den Tag am Römischen Theater und erkundet anschließend die Altstadt.
Danach geht es hinauf zum Castillo de la Concepción, um Cartagena von oben zu sehen.
Mittags könnt ihr am Hafen eine Pause einlegen.
Wer ein Auto hat, fährt am Nachmittag hinaus Richtung Calblanque oder Cabo de Palos.
Dort wartet nach den historischen Sehenswürdigkeiten Cartagenas noch einmal eine völlig andere Welt aus Felsen, Sand und blauem Mittelmeer.
Genau diese Verbindung aus jahrtausendealter Geschichte und mediterraner Küstenlandschaft macht Cartagena zu einem der interessantesten Ziele unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🇪🇸 Unser Fazit
Cartagena & die Costa Cálida verbinden römische Geschichte, prächtige Altstadt, große Seefahrtstradition, Naturstrände und mediterranes Lebensgefühl.
Wer Spanien nicht nur vom Strand aus kennenlernen möchte, sollte Cartagena unbedingt auf seine Reiseliste setzen.
🇪🇸 Cabo de Gata – Vulkanlandschaften, wilde Buchten und unberührte Natur
Andalusiens außergewöhnliches Naturparadies am Mittelmeer
Ganz im Südosten Andalusiens liegt eine Küstenlandschaft, die mit den großen Ferienorten Spaniens kaum etwas gemeinsam hat: Cabo de Gata.
Statt Hotelhochhäusern erwarten uns hier schroffe Vulkanberge, einsame Buchten, kleine weiße Dörfer, weite Naturstrände und kristallklares Mittelmeer.
Der Naturpark Cabo de Gata-Níjar gehört zu den faszinierendsten Landschaften an der spanischen Festlandküste. Die trockene, beinahe wüstenartige Umgebung trifft unmittelbar auf das intensive Blau des Mittelmeers.
Gerade dieser Kontrast macht Cabo de Gata so besonders.
🌋 Eine Landschaft vulkanischen Ursprungs
Schon bei der Anfahrt merkt man, dass diese Gegend anders aussieht.
Braune und rötliche Berge, bizarre Felsformationen und nur spärliche Vegetation bestimmen die Landschaft.
Die Küstenberge entstanden durch vulkanische Aktivität vor Millionen von Jahren. Wind und Meer formten daraus im Laufe der Zeit eine spektakuläre Küste mit Klippen, Felsnadeln und versteckten Buchten.
An manchen Stellen könnte man fast glauben, irgendwo in einer Wüstenlandschaft zu stehen – bis plötzlich wieder das tiefblaue Mittelmeer auftaucht.
🌊 Naturpark Cabo de Gata-Níjar
Der geschützte Naturpark umfasst nicht nur große Teile der Küste, sondern auch wertvolle Meeresgebiete.
Die geringe Bebauung ist einer der größten Vorzüge dieser Region.
Hier findet man noch Landschaften, in denen Natur und Ruhe im Mittelpunkt stehen.
Wandern, Radfahren, Kajakfahren, Schnorcheln und Tauchen gehören deshalb zu den schönsten Möglichkeiten, Cabo de Gata kennenzulernen.
🏖️ Playa de los Genoveses
Einer der bekanntesten Strände ist die Playa de los Genoveses bei San José.
Eine große natürliche Bucht, heller Sand und kaum Bebauung – so stellt man sich einen ursprünglichen Mittelmeerstrand vor.
Hinter dem Strand liegen niedrige Dünen und eine trockene Hügellandschaft.
Wer Ruhe sucht, sollte möglichst morgens kommen.
🏝️ Playa de Mónsul
Noch spektakulärer ist die Playa de Mónsul.
Dunkle vulkanische Felsen ragen aus dem hellen Sand und geben dem Strand sein unverwechselbares Aussehen.
Eine große Felsformation direkt am Wasser ist längst zu einem Wahrzeichen von Cabo de Gata geworden.
Auch als Filmkulisse wurde diese außergewöhnliche Landschaft bereits genutzt.
Hier treffen Vulkanlandschaft und Traumstrand unmittelbar aufeinander.
🏘️ San José
San José ist einer der beliebtesten Ausgangspunkte für die Erkundung des Naturparks.
Der kleine Küstenort besitzt einen Hafen, Restaurants, Cafés und mehrere Strände.
Trotz des Tourismus ist die Atmosphäre wesentlich ruhiger als in den großen Ferienzentren der spanischen Mittelmeerküste.
Von San José erreicht man außerdem einige der schönsten Buchten der Region.
⚓ Isleta del Moro
Besonders malerisch ist das kleine Fischerdorf La Isleta del Moro.
Weiße Häuser liegen zwischen vulkanischen Hügeln direkt am Meer.
Vor der Küste erhebt sich eine markante Felseninsel.
Hier lohnt sich eine Pause in einem der kleinen Restaurants mit Blick aufs Wasser.
Frischer Fisch gehört natürlich dazu.
🏡 Las Negras
Weiter nördlich liegt Las Negras.
Auch dieser kleine Küstenort hat seinen ursprünglichen Charakter teilweise bewahrt.
Von hier aus kann man zu abgelegenen Buchten wandern oder mit einem Boot beziehungsweise Kajak die Küste erkunden.
Die umliegenden Berge reichen fast bis ans Meer.
🏖️ Cala de San Pedro
Ein besonderes Ziel ist die Cala de San Pedro.
Die abgelegene Bucht ist nicht einfach über eine normale Straße erreichbar. Man gelangt zu Fuß oder mit einem Boot dorthin.
Genau das macht ihren Reiz aus.
Klares Wasser, Felsen und eine weitgehend naturbelassene Umgebung vermitteln das Gefühl, weit entfernt von den großen Ferienorten Spaniens zu sein.
🌅 Der Leuchtturm von Cabo de Gata
Am südlichen Ende des Naturparks steht der Faro de Cabo de Gata.
Schon die Fahrt dorthin führt durch eine eindrucksvolle, karge Landschaft.
In unmittelbarer Nähe liegt das berühmte Arrecife de las Sirenas – eine Gruppe dunkler vulkanischer Felsen, die aus dem Meer ragen.
Vom Aussichtspunkt bietet sich ein fantastischer Blick über die Küste.
Besonders am späten Nachmittag ist die Stimmung wunderschön.
🦩 Die Salinen von Cabo de Gata
Überraschend grün und lebendig wirken dagegen die Salinas de Cabo de Gata.
Die Salzflächen sind ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Vogelarten.
Mit etwas Glück lassen sich hier sogar Flamingos beobachten.
Damit zeigt die Region noch einmal eine völlig andere Landschaft.
🤿 Tauchen & Schnorcheln
Nicht nur an Land ist Cabo de Gata außergewöhnlich.
Auch unter Wasser gibt es viel zu entdecken.
Felsige Küsten, klares Wasser und geschützte Meeresbereiche bieten gute Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen.
Wer die Küste vom Wasser aus erkunden möchte, kann außerdem Kajaktouren unternehmen.
Dabei entdeckt man kleine Höhlen und Buchten, die vom Land aus teilweise kaum erreichbar sind.
🎬 Landschaft wie im Film
Die trockene Landschaft rund um Almería und Cabo de Gata wurde immer wieder als Filmkulisse genutzt.
Kein Wunder: Innerhalb weniger Kilometer findet man Wüste, Vulkanberge, einsame Strände und Mittelmeer.
Gerade diese ungewöhnliche Kombination unterscheidet die Region von fast allen anderen Abschnitten unserer spanischen Küstenreise.
🍤 Essen am Meer
Nach einem Tag in der Natur schmeckt ein Abendessen in einem kleinen Küstenort besonders gut.
Frischer Fisch, gegrillte Meeresfrüchte, Tapas und regionale Gemüsegerichte bestimmen vielerorts die Speisekarten.
Am schönsten sitzt man natürlich draußen mit Blick aufs Mittelmeer.
❤️ Unser Reisetipp
Startet früh am Morgen in San José und besucht zunächst die Playa de los Genoveses und die Playa de Mónsul.
Danach geht es durch die Vulkanlandschaft weiter zu einem der kleinen Küstenorte.
Am späten Nachmittag solltet ihr Richtung Faro de Cabo de Gata fahren.
Wenn die Sonne langsam tiefer steht, die Vulkanberge golden leuchten und das Mittelmeer tiefblau darunter liegt, zeigt sich Cabo de Gata von seiner schönsten Seite.
🇪🇸 Unser Fazit
Cabo de Gata ist eines der großen Naturhighlights der spanischen Mittelmeerküste.
Vulkanberge, wilde Buchten, Naturstrände, kleine weiße Dörfer und kristallklares Wasser machen die Region zu einem wunderbaren Ziel für alle, die Spanien einmal abseits der großen Ferienzentren erleben möchten.
🇪🇸 Nerja – Balcón de Europa, Traumstrände und Andalusiens weiße Häuser
Ein mediterranes Juwel an der Costa del Sol
Am östlichen Ende der Costa del Sol liegt mit Nerja einer der schönsten Küstenorte Andalusiens.
Hier treffen weiße Häuser und kleine Gassen auf felsige Buchten, Sandstrände und das tiefblaue Mittelmeer. Direkt hinter der Stadt steigen die Berge der Sierra de Almijara empor und schaffen eine eindrucksvolle Kulisse.
Nerja ist deutlich überschaubarer als die großen Ferienzentren der Costa del Sol und hat sich viel von seinem andalusischen Charme bewahrt.
Das Wahrzeichen kennt fast jeder Besucher: den berühmten Balcón de Europa.
🌊 Balcón de Europa
Der Balcón de Europa liegt auf einem Felsvorsprung hoch über dem Mittelmeer.
Von der großen Aussichtsterrasse reicht der Blick weit entlang der Küste.
Unterhalb liegen kleine Strände und Buchten, während sich im Hintergrund die Berge erheben.
Palmen und die weißen Häuser der Altstadt machen das Panorama perfekt.
Besonders morgens und am Abend gehört dieser Platz zu den schönsten Orten Nerjas.
🏘️ Die Altstadt von Nerja
Direkt hinter dem Balcón de Europa beginnt die historische Innenstadt.
Weiße Häuser, schmale Straßen, kleine Plätze und blumengeschmückte Balkone sorgen für typisch andalusische Atmosphäre.
In den Gassen findet man kleine Geschäfte, Cafés, Tapas-Bars und Restaurants.
Hier lohnt es sich, den Stadtplan einfach einmal wegzustecken und durch die Straßen zu schlendern.
🏖️ Playa de Burriana
Der bekannteste Strand Nerjas ist die Playa de Burriana.
Der breite Strand liegt östlich des Zentrums und bietet Restaurants, Strandbars und verschiedene Freizeitmöglichkeiten.
Das Besondere ist die Kulisse:
Hinter dem Meer erheben sich die Berge, während sich die Küste mit ihren Felsen in Richtung Osten fortsetzt.
🌴 Kleine Buchten mitten in der Stadt
Nerja besitzt nicht nur einen großen Strand.
Direkt unterhalb des Balcón de Europa und entlang der Felsküste verstecken sich mehrere kleinere Badebuchten.
Gerade diese Mischung aus Felsen, Sand und türkisfarbenem Wasser macht Nerjas Küste so reizvoll.
Ein Spaziergang entlang der Küste führt immer wieder zu neuen Aussichtspunkten.
🕳️ Die Höhlen von Nerja
Nur wenige Kilometer außerhalb des Zentrums wartet eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region: die Cueva de Nerja.
Das riesige Höhlensystem wurde 1959 entdeckt.
Im Inneren befinden sich gewaltige Tropfsteinformationen und große unterirdische Hallen.
Die Dimensionen sind beeindruckend und bilden einen starken Kontrast zum sonnigen Strandleben draußen an der Küste.
Für einen Aufenthalt in Nerja gehört ein Besuch der Höhlen unbedingt dazu.
🏡 Frigiliana – eines der schönsten weißen Dörfer
Nur wenige Kilometer landeinwärts liegt Frigiliana.
Das weiße Bergdorf gehört zu den schönsten Ausflugszielen rund um Nerja.
Enge gepflasterte Gassen ziehen sich den Hang hinauf. Weiße Häuser sind mit bunten Blumen geschmückt und von verschiedenen Aussichtspunkten blickt man hinunter Richtung Mittelmeer.
Nerja und Frigiliana lassen sich wunderbar an einem Tag miteinander verbinden.
⛰️ Berge direkt hinter dem Mittelmeer
Das Hinterland von Nerja ist ungewöhnlich bergig.
Die Landschaft der Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern.
Damit eignet sich Nerja nicht nur für einen Strandurlaub.
Innerhalb kurzer Zeit gelangt man vom Mittelmeer in eine beeindruckende Bergwelt.
🥾 Río Chíllar
Eine bekannte Tour führt durch das Tal des Río Chíllar.
Dabei verläuft ein Teil der Strecke direkt durch das flache Flussbett.
Felsen, Wasser und enge Schluchten machen die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis.
Gutes Schuhwerk ist hier wichtig, denn nasse Füße gehören fast zwangsläufig dazu.
🛶 Nerja vom Meer aus entdecken
Auch vom Wasser zeigt sich die Küste besonders schön.
Kajak- und Bootstouren führen entlang der Felsen und Buchten östlich von Nerja.
Dabei entdeckt man kleine Höhlen, Wasserfälle und Küstenabschnitte, die vom Land aus kaum sichtbar sind.
Das klare Mittelmeer eignet sich außerdem hervorragend zum Schnorcheln.
🌅 Sonnenuntergang am Balcón de Europa
Am Abend sollte man unbedingt zum Balcón de Europa zurückkehren.
Jetzt verändert sich die Stimmung völlig.
Die Sonne steht tief über der Küste, das Meer beginnt golden zu glänzen und auf der Promenade treffen sich Urlauber und Einheimische.
Straßenmusiker, Restaurants und Cafés sorgen für mediterranes Abendgefühl.
🍤 Andalusische Küche
Natürlich darf auch in Nerja gutes Essen nicht fehlen.
In den Tapas-Bars und Restaurants gibt es Fisch, Meeresfrüchte, gegrillte Sardinen und zahlreiche andalusische Spezialitäten.
Besonders schön ist ein Abendessen mit Blick aufs Meer.
Dazu ein Glas Wein – und der Urlaubstag ist perfekt.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt morgens mit einem Spaziergang durch die noch ruhige Altstadt und genießt die Aussicht vom Balcón de Europa.
Danach geht es entweder zur berühmten Höhle von Nerja oder hinauf nach Frigiliana.
Am Nachmittag wartet die Playa de Burriana oder eine der kleinen Buchten.
Und am Abend noch einmal zurück zum Balcón de Europa.
Wenn das letzte Sonnenlicht auf die weißen Häuser fällt, die Berge im Hintergrund langsam dunkler werden und unten das Mittelmeer glitzert, zeigt Nerja seine schönste Seite.
🇪🇸 Unser Fazit
Nerja verbindet fast alles, was einen besonderen Urlaub in Andalusien ausmacht: weiße Häuser, verwinkelte Gassen, kleine Buchten, schöne Strände, spektakuläre Höhlen und eine großartige Bergkulisse direkt hinter dem Mittelmeer.
Gerade weil Nerja überschaubar geblieben ist, besitzt der Ort einen Charme, den man in manchen größeren Ferienzentren der Costa del Sol kaum noch findet.
🇪🇸 Málaga – Alcazaba, Picasso und mediterranes Lebensgefühl
Kultur, Geschichte und Strand an der Costa del Sol
Málaga ist weit mehr als das Tor zur Costa del Sol. Die andalusische Hafenstadt hat sich zu einem der interessantesten Reiseziele Südspaniens entwickelt.
Hier liegen maurische Festungsanlagen, römische Geschichte, eine lebendige Altstadt, Museen, Hafen und Mittelmeerstrand erstaunlich dicht beieinander.
Über der Stadt erhebt sich die Alcazaba, daneben liegt das römische Theater. Nur wenige Gehminuten entfernt stehen die mächtige Kathedrale und das Geburtshaus von Pablo Picasso. Anschließend kann man durch den modernen Hafen Muelle Uno spazieren und den Tag an der Playa de la Malagueta ausklingen lassen.
Málaga verbindet Städtereise und Strandurlaub auf wunderbare Weise.
🏰 Alcazaba – das Wahrzeichen Málagas
Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist die Alcazaba.
Die maurische Festungsanlage wurde ab dem 11. Jahrhundert errichtet und liegt auf einem Hügel oberhalb der Altstadt.
Mauern, Tore, Innenhöfe, Gärten und Wasseranlagen erinnern an die jahrhundertelange islamische Geschichte Andalusiens.
Von den erhöhten Bereichen bietet sich außerdem ein wunderschöner Blick über Hafen und Stadt.
🏛️ Das Römische Theater
Direkt unterhalb der Alcazaba befindet sich das Teatro Romano.
Das römische Theater entstand bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. und gehört zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Málagas.
Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast:
Unten liegt das römische Theater, darüber erhebt sich die maurische Alcazaba – zwei große Epochen der Stadtgeschichte praktisch an einem Ort.
🏯 Castillo de Gibralfaro
Noch höher über Málaga thront das Castillo de Gibralfaro.
Die Festung ist über einen befestigten Weg mit der Alcazaba verbunden.
Von hier oben hat man einen der schönsten Ausblicke der ganzen Stadt.
Altstadt, Hafen, Stierkampfarena und Mittelmeer liegen einem zu Füßen.
Für unser Reisetipps24-Foto ist dieser Aussichtspunkt besonders interessant.
⛪ Die Kathedrale von Málaga
Mitten in der Altstadt steht die imposante Catedral de la Encarnación.
Die Kathedrale wurde über einen sehr langen Zeitraum errichtet und blieb letztlich unvollendet.
Besonders auffällig ist der fehlende zweite Turm.
Deshalb trägt sie im Volksmund den Beinamen „La Manquita“ – die Einarmige.
Heute gehört sie zu den markantesten Gebäuden Málagas.
🏘️ Die Altstadt
Rund um die Kathedrale beginnt das lebendige Herz der Stadt.
Fußgängerzonen, historische Gebäude, kleine Plätze, Tapas-Bars und Cafés sorgen fast zu jeder Tageszeit für Leben.
Eine der bekanntesten Straßen ist die elegante Calle Marqués de Larios.
Von hier erreicht man viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß.
🎨 Auf den Spuren von Pablo Picasso
Málaga ist die Geburtsstadt von Pablo Picasso.
Der weltberühmte Künstler wurde hier 1881 geboren.
Heute erinnern sein Geburtshaus an der Plaza de la Merced und das Museo Picasso Málaga an seine Verbindung zur Stadt.
Damit besitzt Málaga neben seiner historischen auch eine bedeutende moderne kulturelle Seite.
🌴 Parque de Málaga
Zwischen Altstadt und Hafen liegt der Parque de Málaga.
Palmen und exotische Pflanzen machen den Park zu einer grünen Oase mitten in der Stadt.
Gerade an heißen Tagen ist ein Spaziergang unter den schattigen Bäumen angenehm.
Danach sind es nur wenige Schritte bis zum Hafen.
⚓ Muelle Uno – der moderne Hafen
Der ehemalige Hafenbereich wurde zu einer modernen Flaniermeile umgestaltet.
Muelle Uno verbindet Restaurants, Geschäfte, Kunst und maritime Atmosphäre.
Segelboote und Yachten liegen im Wasser, während sich im Hintergrund die Alcazaba und die Dächer der Stadt erheben.
Auch große Kreuzfahrtschiffe machen regelmäßig in Málaga Station.
🎨 Centre Pompidou Málaga
Am Hafen fällt sofort ein großer farbiger Glaskubus auf.
Hier befindet sich das Centre Pompidou Málaga.
Damit setzt die Stadt auch direkt am Hafen einen modernen kulturellen Akzent.
Málaga hat in den vergangenen Jahren stark in Museen und Kultur investiert – und genau das spürt man beim Rundgang durch die Stadt.
🏖️ Playa de la Malagueta
Das Besondere an Málaga ist die unmittelbare Nähe zum Strand.
Die Playa de la Malagueta liegt direkt östlich des Hafens.
Nach einem Vormittag voller Kultur kann man deshalb am Nachmittag problemlos die Schuhe ausziehen und ins Mittelmeer springen.
Nur wenige Großstädte bieten eine solche Kombination.
🔥 Espetos – Sardinen am Strand
An den Stränden Málagas entdeckt man häufig alte Boote, die mit Sand gefüllt sind.
Darin werden die berühmten Espetos de Sardinas über offenem Feuer gegrillt.
Die Sardinen werden auf lange Spieße gesteckt und direkt am Strand zubereitet.
Einfach, typisch andalusisch – und unbedingt probieren.
🍤 Tapas & andalusische Küche
Auch in der Altstadt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Küche Andalusiens kennenzulernen.
Tapas, Fisch, Meeresfrüchte, Schinken und regionale Spezialitäten stehen auf den Speisekarten.
Am schönsten ist es, mehrere kleine Gerichte zu bestellen und verschiedene Geschmacksrichtungen auszuprobieren.
🌅 Málaga am Abend
Wenn die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet, verändert sich die Stadt.
Die historischen Gebäude werden beleuchtet, in der Altstadt füllen sich die Restaurants und am Hafen beginnt das Abendleben.
Besonders schön ist jetzt ein Spaziergang entlang des Wassers.
Von dort sieht man die Lichter der Stadt, die Palmen und darüber die Festungsanlagen.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt morgens mit Alcazaba und römischem Theater.
Danach geht es durch die Altstadt zur Kathedrale und weiter auf den Spuren Picassos.
Mittags könnt ihr Tapas genießen.
Anschließend spaziert ihr durch den Parque de Málaga zum Muelle Uno und weiter zur Playa de la Malagueta.
Und wenn noch genügend Kraft vorhanden ist, geht es zum Sonnenuntergang hinauf zum Castillo de Gibralfaro.
Der Blick über Málaga, Hafen und Mittelmeer ist ein wunderbarer Abschluss des Tages.
🇪🇸 Unser Fazit
Málaga verbindet maurische Festungen, römische Geschichte, Picasso, eine lebendige Altstadt, modernen Hafen und Mittelmeerstrand zu einem der vielseitigsten Reiseziele Andalusiens.
🇪🇸 Marbella & Puerto Banús – Weiße Altstadt, Palmen und Yachten
Elegantes Urlaubsgefühl an der Costa del Sol
Marbella gehört zu den bekanntesten Ferienorten an der spanischen Costa del Sol. Der Name steht für Sonne, Strände, elegante Hotels und mediterranes Lebensgefühl – doch Marbella hat wesentlich mehr zu bieten.
Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen der historischen Altstadt mit ihren weißen andalusischen Häusern und dem glamourösen Yachthafen Puerto Banús.
Dazwischen liegen kilometerlange Strände, eine wunderschöne Promenade und immer wieder Palmen. Im Hintergrund erhebt sich die mächtige Sierra Blanca mit dem markanten Berg La Concha.
So verbindet Marbella das traditionelle Andalusien mit modernem Urlaubsleben.
🏘️ Die Altstadt von Marbella
Wer nur die modernen Ferienanlagen kennt, wird von Marbellas Altstadt überrascht sein.
Enge Gassen führen zwischen weiß getünchten Häusern hindurch. Balkone sind mit Blumen geschmückt, kleine Geschäfte wechseln sich mit Cafés und Restaurants ab.
Gerade morgens, wenn die Straßen noch ruhig sind, zeigt sich die Altstadt von ihrer schönsten Seite.
Hier spürt man noch viel vom traditionellen Andalusien.
🍊 Plaza de los Naranjos
Das Herz der historischen Altstadt ist die Plaza de los Naranjos – der Orangenplatz.
Orangenbäume, historische Gebäude und Straßencafés prägen den Platz.
Zu den wichtigsten Gebäuden gehört das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert.
Am schönsten ist es, sich hier einfach einen Kaffee zu bestellen und das Leben auf dem Platz zu beobachten.
⛪ Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación
Nur wenige Schritte entfernt steht die wichtigste Kirche der Altstadt.
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación stammt in ihrer heutigen Form überwiegend aus der Zeit nach der christlichen Rückeroberung.
Ihre Fassade und der Kirchturm gehören zu den markanten Ansichten des historischen Marbella.
🌸 Blumen, Gassen und kleine Plätze
Rund um den Orangenplatz sollte man sich ruhig ein wenig treiben lassen.
Gerade die kleineren Straßen machen den Reiz aus.
Geranien und Bougainvilleen sorgen vor den weißen Hauswänden für kräftige Farben.
Immer wieder öffnet sich eine Gasse zu einem kleinen Platz oder man entdeckt ein verstecktes Restaurant.
🌴 Avenida del Mar
Von der Altstadt führt die Avenida del Mar Richtung Mittelmeer.
Die breite Fußgängerzone mit Palmen ist gleichzeitig eine kleine Freiluft-Kunstgalerie.
Hier stehen Skulpturen nach Entwürfen von Salvador Dalí.
Wenige Minuten später erreicht man bereits die Strandpromenade.
🏖️ Strände von Marbella
Marbella besitzt zahlreiche Strände entlang seiner ausgedehnten Küste.
Einige liegen unmittelbar am Zentrum, andere etwas außerhalb.
Strandrestaurants – die berühmten Chiringuitos – gehören zum typischen Bild.
Dort kann man mit Blick auf das Mittelmeer Fisch, Meeresfrüchte oder die an der Costa del Sol beliebten gegrillten Sardinen genießen.
🚶 Die Strandpromenade
Eine der schönsten Möglichkeiten, Marbella kennenzulernen, ist ein Spaziergang entlang der Promenade.
Palmen begleiten weite Teile des Weges.
Auf der einen Seite liegt das Mittelmeer, auf der anderen befinden sich Hotels, Restaurants und Gärten.
Wer gerne Fahrrad fährt, kann ebenfalls große Abschnitte der Küste erkunden.
⚓ Puerto Banús
Etwa sechs Kilometer westlich des Zentrums wartet die völlig andere Seite Marbellas.
Puerto Banús gehört zu den bekanntesten Yachthäfen Europas.
Große Motoryachten liegen unmittelbar vor Restaurants, Cafés und eleganten Geschäften.
Luxusautos gehören hier fast genauso zum Straßenbild wie die Boote im Hafen.
✨ Sehen und gesehen werden
Puerto Banús ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt des internationalen Jetsets.
Designerboutiquen, exklusive Restaurants und Bars prägen die Umgebung des Hafens.
Man muss allerdings überhaupt nichts kaufen, um Puerto Banús zu genießen.
Ein Spaziergang entlang der Yachten ist kostenlos – und gerade am Abend ausgesprochen unterhaltsam.
🏔️ La Concha – Marbellas Hausberg
Hinter Marbella erhebt sich die Sierra Blanca.
Besonders auffällig ist der Gipfel La Concha, dessen Form an eine Muschel erinnert.
Der Berg prägt fast jedes Panorama Marbellas.
Für erfahrenere Wanderer gibt es Touren in die Berglandschaft. Von oben reicht der Blick weit über die Costa del Sol und bei sehr klarer Sicht sogar Richtung Afrika.
🌍 Afrika am Horizont
Marbella liegt bereits weit im Süden Spaniens.
An besonders klaren Tagen kann man über das Mittelmeer beziehungsweise Richtung Straße von Gibraltar bis zu den Bergen Nordafrikas blicken.
Das macht einem bewusst, wie nah Andalusien bereits am afrikanischen Kontinent liegt.
🍤 Andalusische Küche
Zwischen all dem Luxus sollte man die traditionelle Küche nicht vergessen.
In den Gassen der Altstadt findet man Tapas-Bars und Restaurants mit andalusischen Gerichten.
An der Küste dominieren Fisch und Meeresfrüchte.
Besonders typisch sind auch hier die Espetos de Sardinas – Sardinen, die auf Spießen über offenem Feuer gegrillt werden.
🌅 Marbella am Abend
Wenn die Sonne tiefer steht, beginnt eine besonders schöne Zeit.
Zuerst ein Spaziergang durch die Altstadt, wenn die weißen Häuser im warmen Licht leuchten.
Danach geht es zur Promenade.
Und wer noch etwas erleben möchte, fährt anschließend nach Puerto Banús.
Dort spiegeln sich die Lichter der Restaurants und Yachten im Hafenbecken.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt morgens in der Altstadt von Marbella.
Schlendert über die Plaza de los Naranjos und anschließend durch die kleinen weißen Gassen.
Danach geht es über die Avenida del Mar hinunter zum Mittelmeer.
Am Nachmittag könnt ihr Strand und Promenade genießen.
Und für den Abend hebt ihr euch Puerto Banús auf.
Wenn die Sonne hinter den Bergen und dem Meer verschwindet und im Hafen langsam die Lichter angehen, erlebt man den berühmten Marbella-Lifestyle von seiner schönsten Seite.
🇪🇸 Unser Fazit
Marbella ist viel mehr als Luxus und Prominenz.
Die Kombination aus andalusischer Altstadt, Orangenplatz, Blumen, Stränden, Palmenpromenade, Bergkulisse und dem glamourösen Puerto Banús macht Marbella zu einem der abwechslungsreichsten Orte an der Costa del Sol.
Hier treffen zwei Welten aufeinander:
das traditionelle Andalusien und das moderne mediterrane Urlaubsleben.
Nr. 22 Marbella & Puerto Banús: Titelbild ✅ + Reisebericht ✅
Jetzt kommt Nr. 23 Estepona & Costa del Sol 🇪🇸🌺🏘️🌴🌊 – mit weißen Gassen voller Blumen, Altstadt, Strandpromenade, Yachthafen und Mittelmeer. Als Nächstes wieder das große Titelbild.
🇪🇸 Estepona – Blumenstadt, weiße Gassen und mediterranes Lebensgefühl
Einer der charmantesten Orte an der Costa del Sol
Estepona liegt im Westen der Costa del Sol und gehört zu den Orten, die sich trotz des Tourismus viel von ihrem andalusischen Charakter bewahrt haben.
Weiße Häuser, unzählige Blumen, kleine Plätze und enge Gassen prägen die wunderschöne Altstadt. Nur wenige Schritte entfernt liegen die lange Strandpromenade, das Mittelmeer und der Yachthafen.
Im Hintergrund erheben sich die Berge der Sierra Bermeja.
Gerade diese Mischung aus traditionellem Andalusien, Strandurlaub und Natur macht Estepona zu einem besonders schönen Ziel unserer Reise entlang der spanischen Festlandküste.
🌺 Die Altstadt – ein einziges Blumenmeer
Das Herz von Estepona ist die historische Altstadt.
Weiße Hausfassaden werden mit Hunderten farbenfrohen Blumentöpfen geschmückt. Geranien, Bougainvilleen und andere mediterrane Pflanzen verwandeln ganze Straßenzüge in kleine Gärten.
Besonders schön ist, dass viele Gassen ihre eigene Farbkombination besitzen.
Mal hängen blaue Blumentöpfe an den Wänden, wenige Straßen weiter sind es Rot, Grün oder Gelb.
Hier sollte man sich einfach treiben lassen.
🌸 Ruta de Murales & kunstvolle Straßen
Estepona hat seine Innenstadt in den vergangenen Jahren besonders liebevoll gestaltet.
Neben den Blumen entdeckt man überall Kunst.
Große Wandgemälde schmücken verschiedene Häuserfassaden und bilden die sogenannte Ruta de Murales Artísticos.
So wird ein Spaziergang durch Estepona gleichzeitig zu einer kleinen Entdeckungstour.
⛲ Plaza de las Flores
Einer der schönsten Plätze ist die Plaza de las Flores.
Wie der Name bereits verrät, spielen auch hier Blumen eine große Rolle.
Cafés und schattige Sitzplätze machen den Platz zu einem wunderbaren Ort für eine Pause.
Morgens einen Kaffee trinken und dabei das Treiben beobachten – besser kann ein Urlaubstag kaum beginnen.
⛪ Kirche Nuestra Señora de los Remedios
Zu den wichtigsten historischen Bauwerken gehört die Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios.
Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert und war ursprünglich Teil eines Franziskanerklosters.
Die Kirche liegt mitten im historischen Zentrum und lässt sich wunderbar in einen Altstadtrundgang einbauen.
🕰️ Torre del Reloj
Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Torre del Reloj, der Uhrturm.
Er erinnert an die ältere Geschichte Esteponas und steht heute zwischen den modernen und historischen Teilen der Innenstadt.
Gerade solche kleinen Sehenswürdigkeiten machen einen Rundgang durch Estepona abwechslungsreich.
🌴 Die Strandpromenade
Von der Altstadt sind es nur wenige Minuten bis zum Meer.
Eine lange Promenade begleitet die Küste.
Palmen, Blumen und zahlreiche Sitzmöglichkeiten sorgen für mediterrane Atmosphäre.
Morgens trifft man hier Spaziergänger und Jogger, während am Abend Einheimische und Urlauber gemeinsam am Meer entlangflanieren.
🏖️ Playa de la Rada
Direkt vor dem Zentrum liegt die Playa de la Rada.
Der lange Sandstrand ist der wichtigste Stadtstrand Esteponas.
Durch seine zentrale Lage kann man einen Altstadtbesuch hervorragend mit einigen Stunden am Mittelmeer verbinden.
Genau das ist einer der großen Vorteile Esteponas:
Altstadt und Strand liegen praktisch nebeneinander.
⚓ Puerto Deportivo
Westlich des Zentrums befindet sich der Yachthafen von Estepona.
Segelboote und Motoryachten liegen hier vor Restaurants und Cafés.
Die Atmosphäre ist wesentlich entspannter als im glamourösen Puerto Banús.
Gerade am Abend lohnt sich ein Spaziergang durch die Marina.
🐟 Der Fischerhafen
Estepona besitzt außerdem eine lange Fischereitradition.
Noch heute gehört der Fischfang zum Leben der Stadt.
Das merkt man natürlich auch in den Restaurants.
Frischer Fisch und Meeresfrüchte stehen vielerorts auf der Speisekarte.
🌿 Orchideenhaus von Estepona
Eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit ist das Orquidario de Estepona.
Unter großen Glaskuppeln wachsen zahlreiche Orchideen und tropische Pflanzen.
Im Inneren gibt es sogar einen Wasserfall.
Nach Sonne, Strand und weißen Gassen erlebt man hier noch einmal eine völlig andere Seite der Stadt.
🏔️ Sierra Bermeja
Direkt hinter Estepona beginnt eine beeindruckende Berglandschaft.
Die Sierra Bermeja erreicht Höhen von über 1.400 Metern und bildet die mächtige Kulisse hinter der Küste.
Wer gerne wandert, findet im Hinterland zahlreiche Möglichkeiten.
Innerhalb kurzer Zeit gelangt man vom Strand in eine vollkommen andere Landschaft.
🏘️ Casares – weißes Dorf in den Bergen
Ein schöner Ausflug führt nach Casares.
Das berühmte weiße Dorf liegt spektakulär an einem Berghang.
Die dicht aneinandergebauten weißen Häuser ziehen sich unterhalb einer alten Burgruine den Berg hinunter.
Von Estepona aus lässt sich Casares hervorragend als Halbtagesausflug besuchen.
🌍 Gibraltar als Tagesausflug
Auch Gibraltar ist von Estepona nicht mehr weit entfernt.
Der berühmte Felsen ist bei klarer Sicht bereits aus der Region zu erkennen.
Wer mehrere Tage in Estepona verbringt, kann deshalb einen Tagesausflug nach Gibraltar einplanen.
Damit nähert sich unsere Reise langsam dem westlichen Ende der spanischen Mittelmeerküste.
🍤 Andalusische Küche
Nach einem langen Urlaubstag gehören Tapas einfach dazu.
In Esteponas Altstadt findet man viele kleine Restaurants mit andalusischer Küche.
An der Küste stehen besonders Fisch und Meeresfrüchte im Mittelpunkt.
Auch die berühmten Espetos, über offenem Feuer gegrillte Sardinen, gehören an der Costa del Sol dazu.
🌅 Estepona am Abend
Wenn die Sonne langsam tiefer steht, sollte man noch einmal durch die Altstadt gehen.
Jetzt leuchten die weißen Häuser im warmen Licht und die Blumen wirken besonders farbenprächtig.
Danach geht es hinunter zur Promenade.
Ein Spaziergang am Meer und anschließend ein Abendessen am Hafen – so endet ein perfekter Tag in Estepona.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt morgens an der Plaza de las Flores.
Danach schlendert ihr ohne großen Zeitdruck durch die blumengeschmückten Gassen der Altstadt.
Anschließend geht es zur Strandpromenade und zur Playa de la Rada.
Am Nachmittag könnt ihr entweder den Yachthafen besuchen oder einen Ausflug ins bergige Hinterland unternehmen.
Und am Abend noch einmal zurück ans Mittelmeer.
Wenn hinter den Palmen langsam die Sonne untergeht und die weißen Häuser im warmen Licht leuchten, versteht man schnell, warum Estepona zu den schönsten Orten der Costa del Sol gehört.
🇪🇸 Unser Fazit
Estepona verbindet das traditionelle Andalusien mit einem entspannten Urlaub am Mittelmeer.
Weiße Häuser, unzählige Blumen, kleine Plätze, Strand, Palmenpromenade, Yachthafen und die Berge der Sierra Bermeja ergeben eine wunderschöne Mischung.
Wer Marbella zu mondän und Málaga zu groß findet, könnte sich in Estepona besonders wohlfühlen.
Cádiz & Costa de la Luz – Atlantik, Geschichte und endlose Strände
Eine der ältesten Städte Europas am Meer
Ganz im Südwesten Andalusiens liegt Cádiz – fast vollständig vom Atlantik umgeben und über einen schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden.
Schon die Lage ist außergewöhnlich. Von vielen Stellen der Altstadt sieht man das Meer, und wenn man durch die engen Gassen läuft, weht fast immer eine frische Atlantikbrise durch die Straßen.
Cádiz blickt auf eine Geschichte von rund 3.000 Jahren zurück und gilt als eine der ältesten dauerhaft besiedelten Städte Westeuropas.
Doch Cádiz ist kein Museum.
Es ist eine lebendige andalusische Stadt voller kleiner Plätze, Tapas-Bars, Märkte und Straßencafés – und direkt davor beginnt die wunderschöne Costa de la Luz, die „Küste des Lichts“.
⛪ Die Kathedrale von Cádiz
Das große Wahrzeichen der Stadt ist die Catedral de Cádiz.
Ihre goldgelbe Kuppel prägt die Silhouette der Altstadt und ist bereits vom Meer aus gut zu erkennen.
Die Kathedrale entstand zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert. Durch die lange Bauzeit vereint sie unterschiedliche Baustile.
Besonders beeindruckend ist ihre Lage unmittelbar zwischen den Häusern der Altstadt und dem Atlantik.
Wer hinauf zu einem der Türme steigt, wird mit einem fantastischen Blick über die Dächer von Cádiz belohnt.
🏘️ Die historische Altstadt
Die Altstadt lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden.
Schmale Straßen führen zwischen hohen Häusern hindurch und öffnen sich plötzlich zu kleinen Plätzen.
Balkone, historische Fassaden und traditionelle Geschäfte prägen das Stadtbild.
Dabei ist das Meer nie weit entfernt.
Gerade dieses Wechselspiel zwischen engen Altstadtgassen und dem weiten Atlantik macht Cádiz so besonders.
🗼 Torre Tavira
Einer der schönsten Aussichtspunkte ist der Torre Tavira.
Cádiz besaß früher zahlreiche Aussichtstürme, von denen Kaufleute die ankommenden Handelsschiffe beobachten konnten.
Vom Torre Tavira hat man heute einen wunderbaren Rundumblick über die Stadt.
Hier erkennt man besonders gut, wie Cádiz auf einer schmalen Landzunge mitten im Atlantik liegt.
🛒 Mercado Central
Wer das alltägliche Cádiz erleben möchte, sollte den Mercado Central besuchen.
Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, Obst und Gemüse füllen die Marktstände.
Rund um die Markthalle kann man verschiedene kleine Gerichte probieren.
Für uns gehört ein Marktbesuch ohnehin zu den schönsten Möglichkeiten, eine spanische Stadt kennenzulernen.
🏖️ Playa de la Caleta
Mitten in der Altstadt liegt die kleine Playa de la Caleta.
Der Strand befindet sich zwischen zwei historischen Festungsanlagen und gehört zu den bekanntesten Motiven von Cádiz.
Kleine Fischerboote liegen im Wasser und dahinter öffnet sich der Atlantik.
Besonders berühmt ist La Caleta für ihre Sonnenuntergänge.
🏰 Castillo de San Sebastián
Vom Strand La Caleta führt ein langer Damm hinaus zum Castillo de San Sebastián.
Schon der Spaziergang dorthin ist ein Erlebnis.
Links und rechts liegt der Atlantik, während hinter einem die Silhouette von Cádiz immer kleiner wird.
Die Festungsanlage schützte einst die Stadt vor Angriffen vom Meer.
🏰 Castillo de Santa Catalina
Auf der anderen Seite der Playa de la Caleta liegt das Castillo de Santa Catalina.
Die sternförmige Festung entstand Ende des 16. Jahrhunderts.
Heute wird die Anlage unter anderem für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.
Zusammen mit La Caleta und San Sebastián bildet sie eines der schönsten historischen Ensembles der Stadt.
🌳 Parque Genovés
Nach so viel Geschichte bietet der Parque Genovés eine grüne Pause.
Der Park liegt direkt an der Atlantikküste und besitzt zahlreiche exotische Pflanzen.
Palmen, ungewöhnlich geschnittene Bäume und schattige Wege machen ihn zu einem angenehmen Ort für einen Spaziergang.
🌊 Rund um Cádiz führt der Atlantik
Ein besonders schöner Spaziergang führt entlang der alten Stadtmauern.
Hier erlebt man Cádiz von seiner maritimen Seite.
Atlantikwellen treffen auf die Befestigungsanlagen, Möwen kreisen über dem Wasser und dahinter ragt die Kathedrale über die Dächer.
Manchmal wirkt Cádiz dabei fast wie eine Stadt auf einer Insel.
🏖️ Playa de la Victoria
Wer einen größeren Strand sucht, findet südlich der Altstadt die Playa de la Victoria.
Der breite Sandstrand erstreckt sich entlang der modernen Stadtteile.
Hier gibt es viel Platz zum Baden, Sonnen und Spazieren.
Damit bietet Cádiz sowohl den romantischen kleinen Stadtstrand La Caleta als auch kilometerlange offene Atlantikstrände.
☀️ Costa de la Luz – die Küste des Lichts
Von Cádiz aus beginnt eine der schönsten Küstenregionen Andalusiens.
Die Costa de la Luz erstreckt sich entlang des Atlantiks bis Richtung portugiesische Grenze.
Der Name bedeutet „Küste des Lichts“.
Und tatsächlich besitzt diese Region durch den offenen Atlantik und den weiten Himmel ein ganz besonderes Licht.
Lange Sandstrände, Dünen, Pinienwälder und weiße Dörfer prägen die Landschaft.
🏄 Conil de la Frontera
Südlich von Cádiz liegt Conil de la Frontera.
Der weiße Ort gehört zu den beliebtesten Ferienzielen der Costa de la Luz.
Breite Sandstrände treffen hier auf eine typisch andalusische Altstadt.
Conil eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug oder auch für einen längeren Badeurlaub.
🌬️ Tarifa – wo Mittelmeer und Atlantik zusammentreffen
Noch weiter südlich liegt Tarifa.
Hier befindet sich die Straße von Gibraltar, und Afrika liegt nur wenige Kilometer entfernt auf der anderen Seite des Meeres.
Tarifa ist außerdem eines der bekanntesten europäischen Ziele für Wind- und Kitesurfer.
Die Kombination aus riesigen Stränden, Wind, Meer und Blick Richtung Afrika ist einmalig.
🍤 Fisch & Meeresfrüchte
Cádiz ist eine Hafenstadt – und das schmeckt man.
Frischer Fisch und Meeresfrüchte spielen in der lokalen Küche eine große Rolle.
Besonders bekannt ist Pescaíto frito, verschiedenes kleines Fischfilet oder kleine Fische, die knusprig frittiert serviert werden.
Dazu ein kühles Getränk und der Blick auf den Atlantik – mehr Andalusien geht kaum.
🎭 Karneval von Cádiz
Cádiz besitzt außerdem einen der berühmtesten Karnevals Spaniens.
Musik, Satire, fantasievolle Kostüme und die traditionellen Gesangsgruppen gehören fest zur Kultur der Stadt.
Während der Karnevalszeit verwandelt sich die gesamte Altstadt in eine große Bühne.
🌅 Sonnenuntergang an der Playa de la Caleta
Für den Abend gibt es eigentlich nur einen Ort:
La Caleta.
Wenn die Sonne langsam im Atlantik versinkt, färbt sich der Himmel orange und golden.
Die kleinen Fischerboote liegen auf dem Wasser, die alten Festungsmauern werden vom letzten Sonnenlicht beleuchtet und der Atlantik glitzert bis zum Horizont.
Das ist einer dieser Urlaubsmomente, die man nicht so schnell vergisst.
❤️ Unser Reisetipp
Beginnt morgens an der Kathedrale und erkundet anschließend die Altstadt und den Mercado Central.
Danach geht es hinauf zum Torre Tavira.
Am Nachmittag spaziert ihr entlang der Atlantikküste bis zur Playa de la Caleta und besucht die historischen Festungsanlagen.
Und dann bleibt ihr einfach dort.
Sucht euch einen schönen Platz am Meer und wartet auf den Sonnenuntergang.
Wenn die Sonne langsam im Atlantik verschwindet und Cádiz im goldenen Licht leuchtet, versteht man sofort, warum diese Küste Costa de la Luz – Küste des Lichts – genannt wird.
🇪🇸 Unser Fazit
Cádiz ist eine der außergewöhnlichsten Städte unserer gesamten Reise entlang der spanischen Festlandküste.
Jahrtausendealte Geschichte, Kathedrale, Festungen, enge Altstadtgassen, Atlantikstrände und die wunderbare Costa de la Luz ergeben eine einzigartige Mischung.
Hier endet das Mittelmeer-Spanien langsam – und es beginnt die große Welt des Atlantiks.